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VW: Gerüchteküche brodelt – verkauft der Konzern etwa diese Nobel-Tochter?

Bei VW brodelt mal wieder die Gerüchteküche: Will der Autohersteller eine Luxusmarke loswerden?
Bei VW brodelt mal wieder die Gerüchteküche: Will der Autohersteller eine Luxusmarke loswerden?
Foto: Volkswagen AG

Wolfsburg/Molsheim. Die Gerüchteküche bei VW brodelt mal wieder ordentlich.

Diesmal im Mittelpunkt der Spekulationen: Die Sportwagen-Luxusmarke Bugatti. Laut einem Bericht soll es im Volkswagen-Konzern Verkaufspläne geben.

VW und Bugatti hüllen sich in Schweigen

Das französische Unternehmen bestätigte die Darstellung einer entsprechenden Meldung im britischen „Car Magazine“ am Donnerstag allerdings nicht. „Wir äußern uns nicht zu Spekulationen über die Zukunft der Marke“, hieß es am Firmensitz in Molsheim bei Straßburg.

Ähnliches war aus der VW-Zentrale zu hören. Zu einem möglichen Abstoßen anderer Nobeltöchter wie Bentley und Lamborghini oder des Motorradherstellers Ducati hatte es ebenfalls schon Gerüchte gegeben. Nun soll das kroatische Unternehmen Rimac Interesse an Bugatti haben.

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Luxus-Autos nicht von der Corona-Krise betroffen

Bugatti erklärte, man konzentriere sich aufs Tagesgeschäft – und aus derzeitiger Sicht gebe es keinen Grund, weshalb die Marke mit ihren bis zu 1500 PS starken, sehr teuren Sportwagen den Besitzer wechseln sollte. Zuletzt habe man positive Ergebnisbeiträge im Konzern abgeliefert, 2019 seien 82 Modelle verkauft worden.

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Das ist VW:

  • Die Volkswagen AG wurde 1937 gegründet
  • Zum Konzern gehören auch die Marken Audi, Seat, Skoda, Bentley, Bugatti, Lamborghini und Porsche
  • 2018 fertigten die Wolfsburger rund 40 Modelle unter dem Namen Volkswagen
  • Im Jahr 2019 waren rund 22 Prozent aller Neuzulassungen Autos von VW

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Nähere Einzelheiten zu ihren Finanzdaten nennt die Firma nicht. Auch im laufenden Jahr komme Bugatti vergleichsweise gut durch die Krise. Die Corona-Pandemie hat das Luxusgüter-Geschäft nicht so stark erfasst wie den Massenkonsum, wenngleich es auch hier Nachfragerückgänge gab.

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Überlegung zu Verschlankungen bei VW gibt es schon länger

Trotz zwischenzeitlicher Produktionsausfälle sei 2020 noch einmal ein verbessertes Ergebnis bei Bugatti absehbar, hieß es. Überlegungen zu einer weiteren Verschlankung des VW-Konzerns gibt es dennoch bereits länger.

Vorstandschef Herbert Diess sagte 2018, Ausgliederungen seien „denkbar“ - jedoch ebenso Erweiterungen. Aktuell soll VW etwa einen Wiedereinstieg in die Autovermietung erwägen, womöglich bei Europcar oder Sixt. Auch dafür gibt es bisher keine Bestätigung.

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Luxusmarken befinden sich in Untergruppe „Super Premium“

Im Rahmen einer Strukturreform waren die Luxusmarken Bugatti, Bentley und Porsche im größten Autokonzern der Welt in die Untergruppe „Super Premium“ eingegliedert worden. Die „Premium“-Gruppe bilden Audi sowie die über die Ingolstädter Tochter gehaltenen italienischen Hersteller Lamborghini und Ducati.

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Mehr zu VW:

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Die wichtigste Gruppe „Volumen“ umfasst die Kernmarke VW, Skoda, Seat und die leichten VW-Nutzfahrzeuge. Die Lkw- und Busbauer MAN und Scania sind in der Traton-Holding organisiert. Das Geschäft mit Spezialgetrieben stößt der Volkswagen-Konzern ab. (dpa/mb)