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VW hat große Pläne für den ID.4! Das SUV soll...

VW hat große Pläne für den ID.4! Er soll...
VW hat große Pläne für den ID.4! Er soll...
Foto: VW

Wolfsburg. VW hat große Pläne, wenn es um das Thema Elektro-Offensive geht. Der ID.3 scheint da erst der Anfang zu sein.

Seit Ende vergangener Woche rollt der Elektro-Flitzer jetzt offiziell über Deutschlands Straßen. Doch der ID.4 soll nicht lange auf sich warten lassen, das hat VW jetzt bekannt gegeben. Und für das Elektro-SUV hat der Konzern besonders große Pläne!

VW kündigt große Pläne für den ID.4 an

Mit dem Elektro-SUV ID.4 soll der milliardenteure Ausbau der E-Mobilität bei VW noch in diesem Jahr die nächste Etappe erreichen. Nach dem verzögerten Verkaufsbeginn des ID.3, der die neue Serie reiner E-Autos begründet, kündigte VW-Kernmarken-Chef Ralf Brandstätter am Donnerstag den Marktstart des Folgemodells „auf jeden Fall bis zum Jahresende“ an.

Der ID.4 werde außerdem mit allen Software-Funktionen auf die Straße kommen. Beim seit der vergangenen Woche ausgelieferten ID.3 müssen die Kunden noch Updates nachladen.

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Das ist VW:

  • Die Volkswagen AG wurde 1937 gegründet
  • Zum Konzern gehören auch die Marken Audi, Seat, Skoda, Bentley, Bugatti, Lamborghini und Porsche
  • 2018 fertigten die Wolfsburger rund 40 Modelle unter dem Namen Volkswagen
  • Im Jahr 2019 waren rund 22 Prozent aller Neuzulassungen Autos von VW

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Beide Modelle sind für den weltgrößten Autokonzern in den kommenden Jahren von entscheidender Bedeutung. Angesichts der Klimadebatte, der verschärften CO2-Ziele der EU und des Wandels zu alternativen Antrieben pumpt der Hersteller riesige Summen in Elektromobilität, Digitalisierung und Vernetzung.

Der ID.3 soll dabei als „Golf“ des E-Zeitalters eine wesentliche Funktion erfüllen. VW und seine Töchter müssen aber auch in anderen Fahrzeugsegmenten das Angebot erweitern, wenn sich die enormen Investitionen am Ende bezahlt machen sollen.

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VW ID.4 soll Weltauto werden!

In der Vermarktungsstrategie firmiert der ID.4, der kommende Woche vorgestellt wird, als „Weltauto“. Soll heißen: Er soll die bis zur Corona-Krise global gestiegene Nachfrage nach SUVs besser abdecken.

Mit vergleichsweise geringen Abmessungen und als reiner Stromer hat er aus Sicht von VW gute Chancen. Große Verbrenner-SUVs stehen vor allem bei Umweltschützern und Unfallforschern in der Kritik.

„Der ID.4 wird eine zentrale Rolle übernehmen“, sagte Brandstätter. „Er eröffnet den wichtigen Volumenmarkt der kompakten E-SUVs.“ Zum Einstiegspreis wollte sich VW noch nicht äußern. Brandstätter versprach „ausreichende Reichweite und ein schnelles Laden“.

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VW plant bis zu 70 vollelektrische Modelle

Längerfristig sind im Konzern mehr als 70 vollelektrische Modelle geplant. Nach dem VW ID.3 und ID.4, Audi Q4 e-tron und Porsche Taycan gehören dazu ab 2021 das größere SUV-Coupé ID.5, der Skoda Enyaq, der Seat Cupra el-Born sowie später der Elektro-Bulli ID.Buzz.

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Bis 2024 sind etwa 35 Anläufe auf Basis des Elektro-Baukastens geplant. Bis 2025 soll ein Fünftel der Auslieferungen auf E-Autos entfallen. Laut Brandstätter gibt es „intensive Diskussionen“ über kleine ID-Ableger.

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Diese ID-Modelle soll es geben:

  • den kompakten ID
  • den ID. CROZZ
  • den ID. BUZZ
  • den ID. VIZZION
  • den ID. BUGGY
  • den ID. ROOMZZ

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Die Produktion des ID.4 war Ende August angelaufen, er kommt zunächst – wie der ID.3 – aus dem Werk Zwickau. VW will das Modell auch in Asien und Nordamerika bauen, im chinesischen Anting soll die Fertigung ebenfalls noch 2020 beginnen.

Nach und nach kommen weitere Standorte dazu, von 2022 an Emden und Hannover sowie das US-Werk Chattanooga. Bis 2024 fließen konzernweit 33 Milliarden Euro in die E-Mobilität. (dpa)