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VW ruft 200.000 Autos zurück – dieses Modell trifft es diesmal!

Rückruf bei VW! Betroffen ist der Pick-up Amarok. (Symbolbild)
Rückruf bei VW! Betroffen ist der Pick-up Amarok. (Symbolbild)
Foto: imago images / Rust
  • Der Pick-up Amarok ist vor allem in Südamerika ein gefragtes VW-Modell.
  • Jetzt sind Sicherheitsprobleme bei einer Reserverad-Halterung aufgetaucht.
  • Müssen auch in Deutschland Autos zurückgerufen werden?

Flensburg/Wolfsburg. VW muss erneut ein Modell in die Werkstatt rufen.

Weltweit sind rund 200.000 VW-Fahrzeuge betroffen. Die Rede ist vom Pick-up Amarok.

VW muss Pick-up Amarok zurückrufen

Laut dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) gibt es Probleme mit der Fixierung des Reserverads. Dieses könnte „aufgrund eingeschränkt funktionsfähiger Befestigung in den Verkehrsraum gelangen“, heißt es bei der Flensburger Behörde. „Die Maßnahme ist hier beschieden.“

VW: Nur wenige Fahrzeuge in Deutschland betroffen

In Deutschland seien nach derzeitigem Stand wohl nur relativ wenige Fahrzeuge betroffen – nur knapp 9.000. VW erklärte, der Rückruf selbst sei noch nicht angelaufen. Als nächsten Schritt erwartet das KBA, dass der Autobauer aus Wolfsburg den Antrag auf die Daten der betroffenen Amarok-Halter stellt, so dass die Aktion vorbereitet werden kann.

+++ Späte Wiedergutmachung! Erst jetzt stellt sich Volkswagen seiner dunklen Vergangenheit +++

Unfall in Argentinien

Es geht um Autos der Baujahre 2016 bis 2020. Offiziell bekannt sei bisher ein Unfall aus Argentinien. Das KBA untersucht, ob die Rückrufaktion überwacht werden muss.

VW will jetzt mit einer ergänzenden Halterung an der Karosserie verhindern, dass sich das Reserverad lösen kann. „Starke Staubeinträge können etwa dazu führen, dass die Winde nicht hält“, hieß es zur Erklärung.

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Die VW-Tochter für leichte Nutzfahrzeuge produziert neben dem Amarok den Transporter, den Crafter und den Caddy sowie verschiedene, davon abgeleitete Sondermodelle. Die geplante Neuauflage des Amarok, der auch in Argentinien gefertigt wird, soll in Zusammenarbeit mit dem US-Autobauer Ford entstehen. (dpa/ck)