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VW: Jahrzehnte alte Chemie-Panne im Stammwerk – mit diesen Auswirkungen kämpft der Konzern noch heute

Das VW-Stammwerk hat noch immer mit Auswirkungen einer Chemie-Panne zutun, die bereits Jahrzehnte zurückliegt. (Archivbild)
Das VW-Stammwerk hat noch immer mit Auswirkungen einer Chemie-Panne zutun, die bereits Jahrzehnte zurückliegt. (Archivbild)
Foto: imago images/Hoch Zwei Stock/Angerer

Wolfsburg. Es gibt sie, die Altlasten – auch bei VW.

Der Konzern hat noch immer mit den Auswirkungen einer Panne zu kämpfen, die bereits Jahre zurückliegt. Das berichten die „Wolfsburger Nachrichten“.

VW kämpft noch immer mit einer Altlast

So hat VW beim Stammwerk in Wolfsburg zwischen 1950 und 1990 eine chemische Reinigung betrieben, in der mit Leichtflüchtigen Chlorierten Kohlenstoffen (LCKW) gearbeitet wurde. Was damals wohl nicht bekannt war: Die Auswirkungen auf die Umwelt.

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Das VW-Stammwerk in Wolfsburg:

  • Hauptsitz der Marke Volkswagen Pkw
  • Unternehmenszentrale des Konzerns
  • Das Werk ist 6,500,000 m² groß
  • VW beschäftigt 55.400 Mitarbeiter am Standort Wolfsburg
  • Diese Autos werden dort unter anderem produziert: Golf, Golf Sportsvan, Tiguan, Touran

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Doch mit eben jenen hat VW auch heute noch zutun. Denn seinerzeit habe es Lecks in den Leitungen gegeben, so dass eben jener Stoff austreten konnte.

Die Folge: Verunreinigung von Boden und Grundwasser auf dem Gelände des Stammwerks.

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VW: Schadstoffe breiten sich auf Westseite von Stammwerk aus

Wie die „Wolfsburger Nachrichten“ berichten, betreibt der Konzern seit 2000 eine Grundwasserreinigungslage im Süden des Werks – dort, wo einst der Schaden entstand. Doch nun wolle der Konzern noch zwei weitere Anlagen in Betrieb nehmen. Denn auch auf der Westseite des Konzerns bis hin zu A39 würden sich die Schadstoffe ausbreiten.

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Eine Gefahr fürs Grundwasser bestehe jedoch nicht, so der Konzern gegenüber der Zeitung. Was genau VW zu der Altlast sagt und welche Maßnahmen konkret ergriffen werden, liest du auf www.wolfsburger-nachrichten.de. (red)