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VW pimpt altbekanntes Modell auf – sticht es jetzt den Passat Variant aus?

VW schickt den Arteon Shooting Brake ins Rennen. Macht er dem VW Passat Variant Konkurrenz?
VW schickt den Arteon Shooting Brake ins Rennen. Macht er dem VW Passat Variant Konkurrenz?
Foto: Volkswagen AG

Wolfsburg. Es dauert nicht mehr lang, dann macht sich bereits ein neues VW-Modell auf den Weg zu den Autohändlern. Und das ist dieses Mal nicht Teil der ID-Familie, sondern lässt sich eher in klassische Gefilde einordnen.

Die Rede ist vom VW Arteon Shooting Brake. Das Besondere: Das Design ist neu, schick und setzt auf Eleganz. Doch bei der Plattform setzt VW auf das Vertraute. Und zwar vom Passat. Macht der Shooting Brake nun etwa dem VW Passat Konkurrenz?

VW schickt Arteon Shooting Brake ins Rennen

Der VW Arteon gehört seit 2017 zur VW-Familie. In diesem Jahr hat der Konzern ein tiefgreifendes Update der Modellreihe vorgestellt und dem VW Arteon Fastback noch den VW Arteon Shooting Brake zur Seite gestellt.

Und der Shooting Brake hat eine Mission: Volkswagen will mit dem Wagen nach eigenen Angaben im Mittelklasse-Segment andocken. Eben da, wo auch der VW Passat Variant beheimatet ist. Der „Focus“ wirft die Frage auf, ob der Shooting Brake nun der größte Konkurrent für den Passat Variant wird.

Der Shooting Brake ist sozusagen eine Kombination aus beiden Welten: ein schicker Coupé, gepaart mit einem Kombi.

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So unterscheiden sich Arteon Fastback und Shooting Brake

Doch was genau ist beim Shooting Brake jetzt eigentlich anders als beim Fastback? Bei beiden Modelllinien setzt VW nach eigenen Angaben auf eine athletische Linie. Während die Dach- und Fensterlinien beim Fastback parallel ab den B-Säulen in einem Bogen abfallen und Teil des coupéförmigen Hecks werden, werden die Linien beim Shooting Brake verlängert und münden in einem neuen Dachspoiler. Im oberen Bereich verläuft die Fensterlinie außerdem parallel zum Dach.

Bildergalerie: Fastback und Shooting Brake

Bei der Innenausstattung setzt VW nach eigenen Angaben vor allem auf Raum für Fahrer, Gäste und Gepäck. Der Shooting Brake soll dabei noch durch seine eigenständige Dachpartie ein Plus an Innenhöhe bieten können. Und Platz scheint das Gebot der Stunde zu sein. Denn was bisher beim Fastback gefehlt habe, mache der Shooting Brake nun wett.

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Diese Arteon-Varianten gibt es:

  • Arteon in der Grundversion
  • Arteon „Elegance“ und „R-Line“
  • beide Arteon (Fastback und Shooting Brake) soll es später mit einem Plug-In-Hybridatrieb und als „R“-Modelle mit Performance-TSI geben

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Arteon Shooting Brake bringt mehr Platz

Wie „Focus“ berichtet, umfasst der Kofferraum beim Shooting Branke 565 Liter. Würde man die Rückenlehnen umlegen, wären es sogar 1.623 Liter. Das sei zwar noch nicht ganz so viel wie beim Passat Variant, aber immerhin nah dran. Denn dazwischen liegen gerade mal an die 100 Liter Unterschied.

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Könnte das Modell also auch eine Alternative für Passat Variant-Fans sein oder ihm gar Konkurrenz machen? Das wird sich wohl erst im Praxistest und im Kaufinteresse der Kunden zeigen.

Die ersten Wagen sind laut „Focus“ bereits auf dem Weg zum Händler. (red)