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VW: Stammwerk in Wolfsburg bekommt neues Modell – Das sind die Pläne

Der VW-Aufsichtsrat trifft am Freitag wichtige Entscheidungen für das kommende Jahr!
Der VW-Aufsichtsrat trifft am Freitag wichtige Entscheidungen für das kommende Jahr!
Foto: imago images/Susanne Hübner

Der VW-Aufsichtsrat hat am heutigen Freitag wichtige Entscheidungen getroffen – und die haben weitreichende Konsequenzen!

Denn der VW-Aufsichtsrat entscheidet über die weltweite Investitionsplanung. Und das wiederum hat auch Auswirkungen auf die Auslastung der einzelnen Standorte und die Ansiedlung von Modellen und Arbeitsplätzen.

Fest steht: An den Standorten Salzgitter, Hannover und Wolfsburg tut sich etwas!

VW-Aufsichtsrat entscheidet über Investitionen

Der Volkswagen-Konzern will trotz der hohen Unsicherheit durch die Corona-Krise seine Investitionen in den kommenden fünf Jahren stabil halten. Gleichzeitig steckt der größte Autohersteller der Welt knapp die Hälfte der geplanten Gesamtausgaben von etwa 150 Milliarden Euro bis einschließlich zum Jahr 2025 in Zukunftstechnologien wie alternative Antriebe und Digitalisierung.

Wie das Unternehmen am Freitag nach einer Aufsichtsratssitzung zur Fünfjahresplanung in Wolfsburg mitteilte, fließen 73 Milliarden Euro in den Ausbau von Elektromobilität, Hybridtechnik oder mehr eigene Software. Für E-Antriebe werden mit 35 Milliarden Euro noch einmal 2 Milliarden Euro mehr veranschlagt als bei der letzten Planung Ende 2019, für Digitales ist der Betrag mit 27 Milliarden ungefähr doppelt so hoch.

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Die Gesamtsumme (150 Milliarden Euro) bleibt im Vorjahresvergleich so gut wie unverändert, obwohl die Aussichten für die Autobranche wegen der pandemiebedingten Konjunkturkrise und des harten Umbruchs bei den Antriebstechnologien alles andere als sicher sind.

Beschlüsse könnten Folgen für Standorte und Modelle haben

Die Beschlüsse können weitreichende Auswirkungen auf die Auslastung der einzelnen Standorte sowie die Ansiedlung von Modellen und Arbeitsplätze haben. Im vergangenen Jahr hatte die Planungsrunde eine Gesamtsumme von rund 150 Milliarden Euro bis einschließlich 2024 freigegeben.

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Der Konzern sieht seine Investitionsplanung unter der Voraussetzung eines „moderaten Wachstums“ der Weltwirtschaft und der wichtigsten Märkte über die bevorstehenden fünf Jahre – „mit regionalen Unterschieden“.

VW will weniger nachgefragte Modelle streichen

Außerdem sollen in der VW-Gruppe noch mehr Prozesse verschlankt und weniger nachgefragte Modelle gestrichen werden. Die chinesischen Gemeinschaftsunternehmen sind in den Kalkulationen für die Ausgaben noch nicht eingeschlossen.

So rüstet VW am Standort Salzgitter auf

Am Standort Salzgitter investiert der Konzern rund eine Milliarde Euro in die strategisch bedeutende Batterietechnologie.

Gemeinsam mit dem schwedischen Joint-Venture Partner Northvolt entsteht dort eine Zellfertigung, die ab 2024 starten und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland erhöhen wird. Damit wird ein weiterer wichtiger Meilenstein in der erfolgreichen Transformation des Bereichs Volkswagen Group Components erreicht, die bereits 2015 eingeleitet wurde.

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Standort Wolfsburg bekommt zusätzliches Modell

Der Standort Wolfsburg soll ein zusätzliches Modell bekommen. Wie VW mitteilt, soll dort ab 2024 ein weiterer SUV für den europäischen Markt vom Band laufen. Um welches Modell es sich konkret handelt, verrät der Konzern noch nicht.

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Das Werk in Wolfsburg:

  • Hauptsitz der Marke Volkswagen Pkw
  • Unternehmenszentrale des Konzerns
  • Das Werk ist 6,500,000 m² groß
  • VW beschäftigt 55.400 Mitarbeiter am Standort Wolfsburg
  • Diese Autos werden dort unter anderem produziert: Golf-Familie mit allen Derivaten, Tiguan, SEAT Tarracoo

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Hannover soll weitere Modelle bauen

Am Standort Hannover tut sich auch etwas! Nach Angaben des Konzerns soll Volkswagen Nutzfahrzeuge am Standort Hannover zukünftig nicht nur den ID. Buzz bauen, sondern auch drei weitere vollelektrische D-SUV-Modelle.

Mit den Plänen setzt VW ein Zeichen. Zukünftig soll neben Sachsen Niedersachsen zum zweiten Zentrum für E-Mobilität in Deutschland werden. (dpa/abr)