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VW: Diese Entscheidung könnte für Krach in Wolfsburg sorgen

VW: Die Erfolgsgeschichte des Autobauers
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Wolfsburg. Es könnte bald eine Menge Ärger geben bei VW in Wolfsburg.

In diesem Jahr gab es bei VW in puncto Entscheidungen besonders viel Bewegung. Und damit sind nicht nur neue Autos gemeint.

Personalkarussell bei VW dreht sich schnell

Das Personalkarussell dreht sich ziemlich schnell, in der Chef-Etage wurde so einiges umgemodelt.

Und nun könnte es auch bei den VW-Töchtern Änderungen geben. Und die wiederum könnten für Zoff in Wolfsburg sorgen.

VW: Verkauft der Konzern zwei Töchter?

Die Spekulationen reißen nicht ab. Verkauft VW Bugatti? Und wie sieht es mit Ducati, Lamborghini und Bentley aus? Fix ist noch nichts, Herbert Diess sagte allerdings zuletzt, dass der Konzern derzeit die rechtliche Struktur der italienischen Konzernmarken prüfe.

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Das ist die Volkswagen AG (VW):

  • Die Volkswagen AG wurde 1937 gegründet
  • Zum Konzern gehören auch die Marken Audi, Seat, Skoda, Bentley, Bugatti, Lamborghini und Porsche
  • 2018 fertigten die Wolfsburger rund 40 Modelle unter dem Namen Volkswagen
  • Im Jahr 2019 waren rund 22 Prozent aller Neuzulassungen Autos von VW

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Bekannt ist jedenfalls, dass Diess plant, seinen Konzern zu verschlanken und in seinen Strukturen zu vereinfachen. Analysten rechnen seit längerem vor, dass insbesondere eine Verselbstständigung von Nobelmarken wie Porsche und Lamborghini den Wert des Konzerns an der Börse heben könnte.

Der VW-Konzern zählt aktuell insgesamt 12 Fahrzeugmarken – von Massenproduzenten wie Skoda und Volkswagen über die Sportwagenhersteller bis hin zu den Lastwagenherstellern MAN und Scania.

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Das könnte für Zoff in Wolfsburg sorgen

Wie „T-Online“ berichtet, könnten mögliche Pläne des Konzerns aber für mächtig Zoff in Wolfsburg sorgen. So seien sich Kapitalvertreter noch nicht einig, welche Beteiligungen dem Konzern etwas bringen könnten und welche nicht. Außerdem könne der Betriebsrat Diess' möglichen Plänen einen Strich durch die Rechnung machen.

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Zwar schließe VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh „Gespräche über den Sinn von Verkäufen“ nicht grundsätzlich aus, aber am Ende liege die Entscheidungsgewalt bei den Mitgliedern des Aufsichtsrates. (red mit dpa)