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VW-Tochter Porsche entwirft irres Auto – aber es kommt gar nicht auf den Markt

Porsche entwickelt immer wieder Visionen, die es so gar nicht auf den Markt schaffen. Wie zum Beispiel diese Vision...
Porsche entwickelt immer wieder Visionen, die es so gar nicht auf den Markt schaffen. Wie zum Beispiel diese Vision...
Foto: Porsche

Stuttgart/Wolfsburg. Von der ersten Idee bis hin zum fertigen Modell ist es ein langer Weg bei den Autobauern. Meist bekommen Autofahrer nur das zu sehen, was es über die Studie hinaus schafft. Doch VW-Tochter Porsche hat jetzt einen Blick hinter die Kulissen gewährt. Und der ist wirklich spannend!

Denn jetzt gibt es Bilder von irren Autos der VW-Tochter, die einst eine Möglichkeit waren, es aber doch nicht auf den Markt geschafft haben. Oder eben noch nicht...

VW-Tochter Porsche entwirft irre Automodelle

VW-Tochter Porsche betreibt ein einziges Designstidio. Und das liegt direkt in der Nähe zur Entwicklung und Produktion in Weissach. Dort kommen laut Porsche-Designer aus aller Welt zusammen, um an neuen und innovativen Modellen zu arbeiten. Doch wie läuft so ein Prozess eigentlich ab?

Chefdesigner Michael Mauer erklärt die Porsche-Philosophie so: „Entweder, man verbessert seine Produkte aus der Gegenwart heraus, also evolutorisch, Schritt für Schritt. In diesem Prozess ist es allerdings schwierig, wirklich innovativ zu sein. Oder, man lässt seiner Kreativität freien Lauf. Die Idee ist es, gedanklich ins Übermorgen zu springen und sich von dort aus rückwärts zurück ins Morgen zu bewegen.“

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Das ist die Porsche AG:

  • deutscher Kraftfahrzeughersteller
  • Sitz in Stuttgart-Zuffenhausen
  • Ferdinand Porsche gründete 1931 erstmals ein Konstruktionsbüro, daraus wurde 1945 eine Autofabrik
  • produziert vor allem Sportwagen
  • ist eine VW-Tochter

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Porsche-Designer blicken ins „Übermorgen“

Bei Porsche würden die Designer gedanklich in das Übermorgen springen. Immer die Frage im Hinterkopf, welche Produkte man in 15, 20 oder 30 Jahren bauen könnte. „Meine Theorie ist es, dass man auf diese Art sehr viel innovativer und moderner sein kann“, macht Michael mauer deutlich.

Klar ist aber auch, dass es am Ende nicht jeder Entwurf schafft, auch zu einem Modell zu werden. „Es geht bei den Visionen, die wir entwickeln, nicht darum, jedes Auto auf die Straße zu bringen. Sondern vielmehr darum, Möglichkeitsräume aufzuspannen und eine Beziehung mit der Zukunft aufzunehmen“, erklärt Mauer weiter.

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Irre Van-Version von Porsche

Bereits 2018 hat sich Porsche mit einer Frage beschäftigt, die auf den ersten Blick wohl eher ungewöhnlich für den extravaganten Autobauer erscheint: Wie kann ein Porsche aussehen, bei dem das Raumerlebnis im Vordergrund steht?

Mehr Bilder:

Eine mögliche Version war seinerzeit die Vision „Race Service“, also zu Deutsch „Renndienst“. Hinter dieser Vision steckt der Wunsch, Sportlichkeit und Reisekomfort zu vereinen. Die Entwicklungsstufe: Hartmodell in Maßstab 1:1.

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Das sind die Merkmale des „Race Service“:

  • Karosseriekörper aus einem Guss gestaltet
  • flache Front, kraftvoll ausgestellte Radhäuser, asymmetrische Fenstergestaltung
  • Innenraum: modulare Reisekabine
  • Fahrer fährt auf einem Loungesessel, ein Einzelsitz
  • vollelektrische Antriebstechnologie

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Laut Porsche ist die Vision „Renndienst“ nur eine Idee. Und doch sei diese Idee wichtig für den Autobauer. Solche Visionen würden dabei helfen, „Möglichkeitsräume zu erkunden und gewohnte Denkmuster und Konventionen infrage zu stellen“, erklärt Porsche. (abr)