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VW: Jetzt könnte die Bombe platzen! Ausgerechnet ER will ein Buch schreiben

Möglicherweise bringt bald der ehemalige VW-Manager Oliver Schmidt Licht ins Dunkel des Dieselskandals. (Symbolbild)
Möglicherweise bringt bald der ehemalige VW-Manager Oliver Schmidt Licht ins Dunkel des Dieselskandals. (Symbolbild)
Foto: IMAGO / Kirchner-Media / ZUMA Wire

Wolfsburg. Platzt die Bombe im VW-Dieselskandal?

Womöglich könnte das schon bald geschehen, denn ein ehemaliger VW-Manager hat laut „Business Insider“ seine Zeit im Gefängnis dafür genutzt, ein Buch zu schreiben.

VW: Räumt ein Ex-Manager über den Diesel-Skandal auf?

Nach rund drei Jahren Haft in den USA und Deutschland hat Ex-Manager Oliver Schmidt die JVA am 20. Januar auf Bewährung verlassen. Jahre, die ihm ausreichend Zeit zum Verfassen des Manuskripts hinter Gittern gegeben haben dürften.

Dem Vernehmen nach will er in dem Buch seine Karriere bei VW und die Jahre im US-Knast thematisieren. Ohne den Dieselskandal wäre dieser Bericht äußerst lückenhaft. Doch bislang hat sich Schmidt zum eben diesem Thema bedeckt gehalten. Räumt er jetzt auf?

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Das ist VW:

  • Die Volkswagen AG wurde 1937 gegründet
  • Zum Konzern gehören auch die Marken Audi, Seat, Skoda, Bentley, Bugatti, Lamborghini und Porsche
  • 2018 fertigten die Wolfsburger rund 40 Modelle unter dem Namen Volkswagen
  • Im Jahr 2019 waren rund 22 Prozent aller Neuzulassungen in Deutschland Autos von VW

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Vor Gericht streiten sich Schmidt und Volkswagen schon seit Jahren, auch um einen möglichen weitreichenden „Maulkorb“ für den Ex-Manager. Schmidt hat ihn jedoch nicht akzeptiert. Eine außergerichtliche Einigung der zwei Parteien scheiterte. Ein Grund dafür könnte auch das geplante Buch sein.

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Auch über diese Themen streiten VW und Schmidt vor Gericht

Nicht der einzige Streitpunkt: Der ehemalige Manager forderte Schadensersatz für die fristlose Kündigung nach dessen Festnahme in den USA, VW die Erstattung von Anwaltskosten in siebenstelliger Höhe.

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Schmidt selbst habe sich damals nicht an der Abgasmanipulation beteiligt, bekannte sich dennoch schuldig. Er war zu dem Zeitpunkt für die Zulassung der Fahrzeuge in den USA zuständig. Auf Anweisung des Vorstands habe er angeblich vor dem US-Gericht nicht die Wahrheit sagen dürfen.

VW wollte sich laut „Business Insider“ nicht zu dem laufenden Verfahren äußern. (vh)