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VW-Chef Diess ist alarmiert! Dieses Problem „belastet die Produktion“

VW-Chef Herbert Diess vermutet dramatische Veränderungen für das Stammwerk in Wolfsburg. (Archivbild)
VW-Chef Herbert Diess vermutet dramatische Veränderungen für das Stammwerk in Wolfsburg. (Archivbild)
Foto: dpa

VW-Chef Herbert Diess ist in Sorge!

Denn eine Entwicklung sorgt bei VW und anderen Autoherstellern für Frust – und Fragezeichen.

VW: Chef Diess alarmiert – wegen dieser Entwicklung

Ein leidiges Thema bereitet weiterhin Schwierigkeiten: der Mangel an Steuerungschips. „Das ist ein Thema, das uns im Moment viel Kopfzerbrechen bereitet und auch die Produktion belastet“, sagte Diess der „FAZ“ am Samstag. „Bisher konnten wir schon rund 100.000 Autos wegen Mangel an Halbleitern nicht bauen.“

Wie diese Zahl sich im Gesamtjahr entwickeln werde, sei schwer zu sagen. VW hoffe, einen Teil der Einbußen aufholen zu können. Konzernweit will Diess den Ausbau der Elektrosparte und des autonomen Fahrens ausbauen.

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In dem Zusammenhang sprach sich Diess außerdem gegen einen Börsengang der VW-Tochter Porsche aus. Zuletzt hatte Porsche-Finanzvorstand Lutz Meschke offensiv für eine Börsennotierung geworben. Diese mache den Wert des Unternehmens transparenter und könne damit auch die Bewertung des Mutterkonzerns heben, meinte Meschke.

VW-Chef Diess erteilt Porsche-Vorstoß klare Absage

Diess sieht das anders, vor allem in Bezug auf die Elektro-Strategie des Konzerns. „Die Konzernteile einzeln zu bewerten, passt aus meiner Sicht nicht in eine Zeit, in der unsere Transformation zur E-Mobilität gewaltige Synergien quer durch alle Unternehmenssparten bringen wird.“

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Meschkes Engagement stößt daher derzeit auf taube Ohren. „Das Thema Porsche-Börsengang hat für mich derzeit keine hohe Priorität“, stellte Diess im Interview klar.

Selbst wenn nur ein Teil der Porsche-Aktien frei gehandelt werde, verliere VW Mittelzuflüsse, die die Tochter dem Konzern bringe. „Im Moment spricht viel dafür, das Geld für unseren Strukturwandel zu nutzen“, sagte Diess. „Eine Perle wie Porsche will man nicht aus der Hand geben.“ (vh/dpa)