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VW setzt Zeichen für Vielfalt und Respekt – Mitarbeiter outen sich: „Doppelleben war keine Alternative“

VW-Mitarbeitende outen sich öffentlich

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Wolfsburg. Mehr als 120 VW-Beschäftigte und seiner Marken haben sich geoutet.

Sie alle sind lesbisch, schwul, bisexuell, trans*, nicht-binär oder queer – und stehen im Mittelpunkt der VW-Kampagne #OutAtWorkVWgroup.

VW startet Kampagne #OutAtWorkVWgroup

Am Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie möchten die Mitarbeitenden ein positives und starkes Signal für Diversität setzen und aufzeigen, wie bunt und vielfältig die Belegschaft des Konzerns bereits heute zusammengesetzt ist.

Die Menschen aus der Kampagne arbeiten in verschiedenen Konzernmarken und -gesellschaften in Deutschland, Großbritannien, Österreich, Polen, Spanien, USA, Kanada, Brasilien und Argentinien.

+++ Braunschweig: Dieses Detail könnte bald in der Innenstadt zu sehen sein – „wichtiges Signal“ +++

Kern der Kampagne ist eine Video- und Fotoaktion, bei der die VW-Beschäftigten Gesicht zeigen und über ihre Coming-Out-Erlebnisse im Arbeitsumfeld berichten

„Wir möchten, dass sich alle Menschen bei Volkswagen ehrlich verwirklichen können, so wie sie sind. Ich bin davon überzeugt, dass Ehrlichkeit, Freude, Zufriedenheit und Kreativität gute Leistungen nicht nur fördern, sondern dass gerade im Zusammenspiel all dieser Eigenschaften die besten Ergebnisse erzielt werden“, heißt es von VW-Vertriebschef Klaus Zellmer.

VW-Betriebsratschefin Daniela Cavallo sagte, sie sei sehr stolz auf alle Beschäftigten, die auf diese Weise selbstbewusst nach vorne treten. „Natürlich wäre es am schönsten, wenn dieser Umgang, der Respekt und die Toleranz eines Tages so selbstverständlich wären, dass wir solche Aktionen gar nicht mehr bräuchten“, so Cavallo.

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„Für die Marken des Volkswagen Konzerns ist Vielfalt in der Belegschaft eine Stärke, die wir weiter ausbauen und fördern möchten. Wir schätzen die Unterschiedlichkeit aller Mitarbeitenden und dulden keinerlei Diskriminierung“, sagt Elke Heitmüller, Head of Diversity Management beim Volkswagen Konzern.

VW: Gegenwind bei Facebook

Bei Facebook bekommt VW Gegenwind. Manche User können mit der Aktion und dem Regenbogen-Logo nichts anfangen. Einige Kommentare zeigen Intoleranz und Homophobie in Reinkultur – und offenbaren, wie wichtig so ein Tag ist...

  • „Bei uns es wird so was bestraft und auf jeden Fall nicht erlaubt. Deutschland läuft langsam schief, in die falsche Richtung.“
  • „Alle drehen durch. Wem wollt ihr was beweisen? Ihr bekommt ja mittlerweile auch keinen Satz mehr in Deutsch auf die Reihe - jetzt noch mit Sternchen für Volkswagen*innen“
  • „VW... Ihr spinnt total. Toootal.“
  • „Bis jetzt hattet ihr noch ein bisschen Ehre im Leib.... Ihr macht euch doch lächerlich mit dem Logo. Mal sehen, wann der erste Wagen rauskommt mit dem Ding im Grill.“
  • „Nächstes Auto wird nun KEIN VW mehr.“

Die Social Media-Abteilung von VW hat jedenfalls gut zu tun. Diskriminierende Kommentare werde man nicht dulden und die Hasskommentatoren gegebenenfalls sperren. (red)