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VW: Rauchfahne über Wolfsburger Heizkraftwerk – was steckt dahinter?

VW: Was steckt hinter der weißen Rauchfahne? (Archivbild)
VW: Was steckt hinter der weißen Rauchfahne? (Archivbild)
Foto: IMAGO / Jan Huebner

Wolfsburg. „Heiße Phase“ in Wolfsburg. Derzeit befindet sich das Heizkraftwerk Nord/Süd von VW eigentlich noch im Umbau. In den nächsten Tagen könnte jedoch bereits eine weiße Rauchgasfahne über den Dächern des VW-Werks sichtbar werden.

Geht die Anlage nun etwa wieder frühzeitig in Betrieb? VW klärt auf.

VW: Was steckt hinter der Rauchfahne?

Der Autokonzern VW steckt derzeit mitten in den Umbauarbeiten des Wolfsburger Heizkraftwerks Nord/Süd. Hierdurch will VW auf Erdgas umstellen und die CO2-Emissionen dauerhaft um rund 1,5 Millionen Tonnen pro Jahr senken. Noch in diesem Jahr soll die VW-Anlage wieder offiziell in Betrieb genommen werden. Auch das neue Heizkraftwerk West befindet sich noch im Bau und soll im Jahr 2022 folgen.

Wie VW ankündigt, könnte nun in den nächsten Tagen bereits eine kleine, harmlose Rauchgasfahne über den neuen Schornsteinen des Heizkraftwerks Nord/Süd in Wolfsburg sichtbar werden.

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Das VW-Werk in Wolfsburg:

  • Fläche: 6.500.000 Quadratmeter
  • Produktion: rund 704.000 Fahrzeuge (2018)
  • Modelle: Volkswagen Golf, Golf Sportsvan, e-Golf, Golf GTE, Golf GTI, Golf R, Tiguan, Touran, SEAT Tarraco
  • Komponenten: Fahrwerk
  • Beschäftigte: rund 63.300 (Dezember 2018)

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So soll in dieser Woche die „heiße Phase“ des VW-Werks beginnen und erstmals getestet werden, ob die Gas- und Dampfturbinenanlage optimal läuft und vor allem rauchgasdicht ist. Dafür wird die Gasturbine für rund 45 Minuten teilweise in Betrieb gesetzt. Storm werde dadurch laut VW allerdings noch nicht erzeugt.

VW-Heizkraftwerk auf Rauchgasdichte getestet – das ist zur erwarten

Wie der Konzern in einer Pressemitteilung verkündet, hat es in den vergangenen Wochen bereits eine kalte Inbetriebsetzung des Heizkraftwerks Nord/Süd gegeben, bei der die Anlage ohne den Einsatz von Erdgas aufwendig geprüft worden sein soll.

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Da bei diesem Test alles glimpflich ablief, erwartet der technische Geschäftsführer der VW Kraftwerk GmbH, Matthias Barkowski, auch bei der „heißen Testphase“ keine großen Überraschungen.

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„Wir sind sehr zufrieden. In den nächsten Tagen geht es um den Feinschliff und darum, die Funktionen noch weiter zu optimieren“, berichtet der Geschäftsführer. (mkx)