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VW: Winterkorn muss blechen – Ex-Boss und drei weitere Ex-Manager zahlen Rekordsummen!

VW: Die Erfolgsgeschichte des Autobauers

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Ex-VW-Boss Martin Winterkorn muss blechen. Genau so wie drei weitere Top-Manager. Gemeinsam zahlen sie mit ihren Versicherungen Rekordsummen an VW!

Am Sonntag vermeldete VW, dass über die Höhe des Betrags erste grundsätzliche Einigungen getroffen werden. Jetzt sind die Details bekannt.

VW: Grundsätzliche Einigung über Winterkorn-Zahlungen

Im Kern stand am Sonntag fest, was Winterkorn und weitere Ex-VW-Topmanager (Rupert Stadler, Ulrich Hackenberg, Wolfgang Hatz und Stefan Knirsch) an Schadensersatz zahlen müssen. Bei seinen Beratungen am Samstag habe der VW-Aufsichtsrat „die wesentlichen Konditionen der Vergleiche beschlossen“, erklärte ein Sprecher auf dpa-Anfrage. „Die Vereinbarungen sollen in den kommenden Tagen abgeschlossen werden.“ Das ist am Mittwoch offenbar der Fall.

Von Hunderten Millionen ist die Rede

VW verlangt von mehreren ehemaligen Führungskräften Entschädigungen wegen deren Rolle im Abgasskandal, der im Herbst 2015 aufgeflogen war. Eine spezialisierte Anwaltskanzlei hatte im Auftrag des Aufsichtsrats intern ermittelt, wer für die Affäre verantwortlich war.

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Das führte dazu, dass der Konzern vor einigen Wochen beschloss, die betreffenden Ex-Manager zu Schadensersatzzahlungen zu verpflichten.

Dem Vernehmen nach könnte es im Fall Winterkorns auf eine Summe um etwa 10 Millionen Euro hinauslaufen, wobei jedoch ein weit höherer Betrag von Haftpflichtversicherungen gedeckt werden dürfte. Insgesamt war zuletzt von bis zu 300 Millionen Euro die Rede. Es hieß, die letztlich vereinbarten Summen könnten sich kurzfristig noch ändern.

DAS muss Winterkorn blechen

Drei Tage nach der Einigung steht es nun fest. Der frühere Konzernchef Martin Winterkorn und drei weitere Ex-Topmanager zahlen wegen des Dieselskandals zusammen mit ihren Versicherungen Rekord-Entschädigungen an Volkswagen.

Laut der abschließenden Einigung wurde eine Summe von insgesamt knapp 288 Millionen Euro vereinbart, hieß es am Mittwoch aus dem Unternehmen. Der ehemalige Vorstandsvorsitzende persönlich soll 11,2 Millionen Euro überweisen. (at, mit dpa)