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VW: Vor EM-Spiel – Volkswagen mit DIESEM Vorwurf konfrontiert

VW: Die Erfolgsgeschichte des Autobauers

VW: Die Erfolgsgeschichte des Autobauers

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Hehre Botschaft, doch diese Aktion gegen VW ist mal richtig idiotisch gewesen...

Die Vorfreude auf das EM-Topspiel zwischen Frankreich und Deutschland (1:0), den Weltmeistern von 2018 und 2014, ist in München riesengroß gewesen. Doch kurz vor dem Anpfiff ein völlig irrer Moment: Ein Mann mit einem Motorgleitschirm fliegt in die Allianz-Arena, verliert in der Luft die Kontrolle, beschädigt auf seinem unsanften Weg nach unten zahlreiche Technik und verletzt auch noch zwei Personen dabei.

Der Möchtegern-Pilot ist ein Greenpeace-Aktivist, hatte auf dem Schirm die Botschaft „Kick out oil“ gegen VW stehen, dazu das Greenpeace-Logo. Die Polizei hat ihn festgenommen.

VW: Mitten im EM-Spiel – Volkswagen mit diesem Vorwurf konfrontiert

Die Deutsche Presse-Agentur zitiert einen Polizeisprecher am Dienstagabend: „Wir haben nach dem jetzigen Stand zwei verletzte Männer, die zur weiteren medizinischen Versorgung ins Krankenhaus gebracht worden sind.“ Greenpeace selbst hat sich kurz nach der Aktion auf Twitter geäußert und VW in die Mangel nehmen wollen: „Hey @volkswagen, time to kick out oil!“.

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Das ist VW:

  • Die Volkswagen AG wurde 1937 gegründet
  • Zum Konzern gehören auch die Marken Audi, Seat, Skoda, Bentley, Bugatti, Lamborghini und Porsche
  • 2018 fertigten die Wolfsburger rund 40 Modelle unter dem Namen Volkswagen
  • Im Jahr 2019 waren rund 22 Prozent aller Neuzulassungen Autos von VW

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Und danach, ins Deutsche übersetzt: „Greenpeace-Aktivisten protestieren gegen den Sponsor des Spiels und fordern: Hört auf, klimaschädliche Diesel- und Benzin-Autos zu verkaufen.“ Die Organisation ist dann aber kleinlaut geworden, musste sich entschuldigen. Ein Sprecher: „Das tut uns wahnsinnig leid.“ Auf Twitter heißt es weiter: „Dieser Protest hatte nie die Absicht das Spiel zu stören oder Menschen zu verletzten. Leider ist bei dieser Aktion nicht alles nach Plan gelaufen.“

VW: Greenpeace entschuldigt sich – Autobauer und DFB mit scharfer Kritik

Der Pilot habe mit einem großen Latexball über das Stadion schweben wollen, der Ball solle dann nur hinab sinken, der Pilot gar nicht erst landen. Technische Schwierigkeiten hätten ihn zur Notlandung gezwungen.

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Die Aktion richtete sich gegen Volkswagen. Der Automobilhersteller hat die irre Aktion scharf kritisiert: „Mit der Protestaktion hat Greenpeace Leib und Leben unbeteiligter Zuschauer und Fans eines Fußballspiels in Gefahr gebracht.“ Das sei nicht akzeptabel. Volkswagen sei offen für den kritischen und konstruktiven Dialog in Sachen Umwelt und Nachhaltigkeit und bekenne sich klar zum Pariser Klimaabkommen bis 2050, so der Auto-Konzern. Auch der DFB hat den vermeintlichen Protest scharf kritisiert.

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Bleibt jetzt zu hoffen, dass die Verletzten schnell wieder genesen... (dpa/mg)