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VW: Jede Sekunde zählt! Volkswagen will Leben retten – und zwar aus der Luft

Mission Pulse - Defibrillator Transport by Drone

HORYZN
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Wolfsburg/München. VW will künftig offenbar mithelfen, Leben zu retten.

Zumindest soll der VW-Konzern jetzt großes Interesse an einem studentischen Projekt bekundet haben, das eine überlebenswichtige Drohne entwickelt.

VW will Münchner Projekt fördern

Laut „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) will VW die Studierenden bei ihrer „Mission Pulse“ unterstützen. An der TU München basteln aktuell knapp 60 Studierende aus mehr als 20 Ländern an einer Rettungsdrohne – sie alle ein das Ziel, Leben zu retten.

Die Initiative Horyzn hat sich zum Ziel gesetzt, einen Defibrillator innerhalb weniger Minuten per Drohne zum Einsatzort zu fliegen. Die Drohne soll ein Signal und den Standort des Betroffenen empfangen und dann auf schnellstem Wege dorthin fliegen. Bei einem Herzstillstand zählt bekanntlich jede Sekunde.

Ein Rettungswagen braucht im Schnitt neun Minuten, bis er beim Patienten ist. Die Drohne soll im Idealfall nur fünf Minuten brauchen, um den Defibrillator zum Notfallort zu fliegen und abzuseilen. Ein Pilot soll sie dabei zunächst steuern. Auch andere Transporte sind angedacht: Zum Beispiel könnten langfristig Organe von A nach B geflogen werden.

Aber das ist noch Zukunftsmusik. Der Prototyp der Drohne soll im Dezember offiziell vorgestellt werden. Die senkrrecht startende Defibrillator-Drohne soll bis zu 125 km/h schnell sein und eine Reichweite von rund 15 Kilometern haben.

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VW findet das Projekt offensichtlich so genial, dass der Konzern aus Wolfsburg hier mitmischen und -helfen will. „Wir sind derzeit in Gesprächen mit Volkswagen und bereiten eine Kooperation im Zusammenhang mit unserer Mission Pulse vor“, sagte Horyzn-Leiter Balázs Nagy der FAZ. Das Interesse komme aus den oberen Etagen bei VW, deutete er an. Details nannte er aber nicht.

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Drohne passt zur VW-Strategie

Aus VW-Sicht passt die Drohne sehr gut zum Konzern. Denn auch in Wolfsburg und an den anderen Standorten tüftelt man an autonom fahrenden und komplett vernetzten Autos. Und: Genau diese Autos beziehungsweise dessen Insassen könnten bei einem Unfall sicher schnelle Hilfe gebrauchen. (ck)