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VW: Schon wieder Kurzarbeit! HIER fällt die Produktion aus

VW mit E-Auto-Offensive - das ist der Plan des Autobauers

VW mit E-Auto-Offensive - das ist der Plan des Autobauers

Der deutsche Automobilriese Volkswagen setzt immer mehr auf E-Mobilität und treibt seine Pläne für Elektroautos weiter voran. Aktuell baut VW zirka 400.000 E-Autos pro Jahr. Der Autobauer will die Anzahl produzierter vollelektrischer Autos bis 2025 auf 2,7 Millionen pro Jahr erhöhen.

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Wolfsburg. Au weia, jetzt geht es schon wieder los bei VW...

Der Mangel an Chips auf den Weltmärkten spürt auch der weltgrößte Autobauer Volkswagen. VW muss nämlich im Stammwerk Wolfsburg vom 6. bis zum 10. September auf drei Linien nur in der Frühschicht Autos bauen – betroffen ist die Produktion für den Golf und den Tiguan.

Im Klartext: Kurzarbeit bei VW!

VW: Schon wieder Kurzarbeit! HIER fällt die Produktion aus

Wie der Konzern am Donnerstag ankündigte, fällt in der größten Fahrzeugfabrik der Welt dann zudem eine Fertigungslinie für den Golf ganz aus. In der Woche danach (13. bis 17. September) herrsche am Hauptsitz dann auf den insgesamt vier betroffenen Linien „komplett Kurzarbeit“, hieß es.

Auch an anderen deutschen Standorten des europäischen Branchenführers fallen aufgrund der Lieferengpässe Schichten aus. Dazu zählt nach Angaben des Managements und des Betriebsrats in der kommenden Woche Emden, wo auf dpa-Anfrage ebenfalls Kurzarbeit angemeldet wird.

Auch an der Nordseeküste werden damit - nur eine Woche nach dem Ende Werksferien - wieder VW-Bänder still stehen.

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VW-Werke in Deutschland:

  • Braunschweig
  • Chemnitz
  • Dresden
  • Emden
  • Hannover
  • Kassel
  • Osnabrück
  • Salzgitter
  • Wolfsburg
  • Zwickau

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An den sächsischen Standorten Zwickau und Dresden, die zuletzt ebenso von Kurzarbeit betroffen waren, sowie in Osnabrück sei für die nächsten Werktage dagegen aus jetziger Sicht eine „normale Fahrweise“ geplant.

Der Grund für die stockende VW-Produktion: Fehlende Halbleiter

Das Unternehmen begründete die Schritte mit der „anhaltend eingeschränkten Liefersituation bei Halbleitern“. Diese bringe „weiter herstellerübergreifend erhebliche Störungen in der weltweiten Fahrzeug-Produktion“. In Wolfsburg hatte Volkswagen die Kurzarbeit infolge fehlender Bauteile zuletzt bis zum 5. September verlängert.

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Das Problem, das hinter allem steckt, ist der Mangel an Halbleitern. Deren Komponenten stecken in vielen Elektroniksystemen und sind auch in Autos verbaut.

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Nun komme vor allem der Nachschub von Halbleitern aus Südostasien ins Stocken, berichtete der Emder VW-Betriebsratsvorsitzende Manfred Wulff. Bei Zulieferfirmen etwa in Malaysia gebe es wegen hoher Corona-Infektionen derzeit Schließungen mit entsprechenden Engpässen. (dpa, bp)