VW 

VW, Daimler und Co: Jetzt schlagen SIE Alarm – Hunderte Arbeitsplätze in Gefahr

VW, Daimler und Co. wegen der Engpässe sind gerade hunderte Arbeitsplätze in Gefahr. (Symbolfoto)
VW, Daimler und Co. wegen der Engpässe sind gerade hunderte Arbeitsplätze in Gefahr. (Symbolfoto)
Foto: IMAGO / Shotshop

Am Ende trifft es die Kleinen am härtesten. Das ist die Sorge, die gerade viele im Schatten der Chip-Krise plagt. Seit Monaten fahren deswegen VW, Daimler und Co. nur auf Sparflamme.

Betroffen sind aber nicht nur die Autokonzerne selbst. Auch die Zulieferbetriebe, Speditionen, Werkstätten und so weiter haben gerade so kämpfen. NiedersachsenMetall, der Arbeitgeberverband der Metallindustrien in Niedersachsen, hat unter seinen Mitgliedsunternehmen eine Umfrage durchgeführt – mit beunruhigenden Ergebnissen für VW, Daimler und Co.

VW, Daimler und Co.: Fast 90 Prozent der Zulieferer haben Probleme

„Konkret sprechen wir über mehr als 700 Betriebe mit über 300.000 Beschäftigten“, sagte eine Sprecherin des Verbands gegenüber News38.de, „dazu kommen nochmal rund 100.000 Beschäftigte im Kfz-Handwerk oder Speditionen, die indirekt von der Automobilwirtschaft abhängig sind.“

+++ VW: Bestellungsstau im Stammwerk! Zehntausende Kunden warten auf ihren Golf +++

Die Umfrage hat jetzt ergeben, dass 89% der Zulieferer im Automobil-Bereich gerade massive Probleme wegen der Materialknappheit haben. Hinzu kommt, dass die Preise für Materialien wegen den Knappheiten gerade kräftig nach oben schnellen. NiedersachsenMetall redet von Preiserhöhungen von durchschnittlich 65 Prozent.

Hunderte Jobs sind in Gefahr

Und das hier sind die Zahlen, die die Arbeitnehmer schlucken lassen.

----------------

Mehr Themen:

VW: Der T7 Multivan geht endlich in Serie – aber eine Sache enttäuscht die Bulli-Fans

VW: Bittere Prognose fürs Stammwerk – Betriebsrat schlägt Alarm

VW: Nach Holper-Start vom Golf 8 – jetzt mischt sich der Vorstand ein

----------------

„Ein drittel der Automotiv-Unternehmen planen mit Personalabbau, hauptsächlich über Nichtwiederbesetzung von Stellen“, so die Sprecherin.

„Derzeit sind rund ein Fünftel aller Stellen im Automotive-Bereich gefährdet.“ (red)