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VW: Zwangsarbeit in China? Jetzt spricht Herbert Diess Klartext!

VW: Die Erfolgsgeschichte des Autobauers

VW: Die Erfolgsgeschichte des Autobauers

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Wolfsburg. Die schweren Vorwürfe bleiben: Unterstützen deutsche Firmen, dass in China Uiguren unterdrückt werden und sieZwangsarbeit leisten müssen?

VW hat ein Werk in der westlichen Provinz Xinjiang. Genau hier sollen die Menschenrechts-Verletzungen stattfinden. VW steht daher seit langem unter strenger Beobachtung. Jetzt meldete sich VW-Chef Herbert Diess einmal mehr selbst zu Wort.

Betreibt VW Zwangsarbeit in Urumqi?

Seine Aussage dürfte bei Menschenrechts-Aktivisten nicht allzu gut ankommen. Denn Diess sagte: VW hat einen guten Einfluss auf die betroffene Region!

„Wir gehen da sehr verantwortungsbewusst um“, sagte Diess bei ntv – und sprach sich gegen Zwangsarbeit aus.

+++ VW in der China-Falle? Politik verschärft den Ton – „Wir nehmen Volkswagen beim Wort“ +++

VW produziert in China mit deutschen Standards

Er garantierte, dass in dem Werk in Xinjiang nach den deutschen Standards von VW produziert wird – auch wenn der chinesische Partner die Führung habe.

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„Durch unsere Präsenz leisten wir eher einen positiven Beitrag in dieser Region: Zur Öffnung, zur weiteren Entwicklung – und deswegen stellen ihn auch nicht weiter in Frage“, sagte der VW-Chef bei ntv.

Der Hintergrund: VW betreibt in der Provinzhauptstadt Ürümqi ein Werk zusammen mit dem Joint-Venture-Partner SAIC. Der VW-Konzern verkauft mehr als 40 Prozent seiner Autos in China. Das Konsortium Investigativer Journalisten hatte im November chinesische Dokumente veröffentlicht, die eine systematische Verfolgung der Uiguren und Anleitungen zur massenhaften Internierung der muslimischen Minderheit zeigen. (mbe/dpa)

Nicht nur in China kämpft VW gegen Vorwürfe. Auch in Brasilien kamen zuletzt wieder heftige Anschuldigungen gegen die Wolfsburger auf. (Alles dazu liest du hier!)