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1:1 in Ingolstadt: VfL verpasst den Befreiungsschlag

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Daniel Didavi (M.), hier im Zweikampf mit Antony Jung (l.) und Pascal Groß konnte nicht überzeugen und musste zur Pause raus. Foto: dpa

Der erhoffte Befreiungsschlag war’s nicht – eher ein mühsam erkämpfter Punktgewinn beim Tabellenvorletzten FC Ingolstadt: Das ersatzgeschwächte Team von Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg hat zwar ein 1:1 (0:1) im soeben abgepfiffenen Auswärtsspiel geholt. Doch auf den dringend ersehnten dritten Saisonerfolg müssen Trainer Valérien Ismaël und sein Team weiter warten.

Zwar waren die Wölfe in der ersten Spielphase das dominierende Team – doch schnell übernahmen die Ingolstädter die Initiative und kamen durch Anthony Jung in der 31. Minute per Kopf zur verdienten Führung.

Zuvor hatte VfL-Keeper und Mannschaftskapitän Diego Benaglio schon mehrfach einen Rückstand verhindern können – seine stärkste Aktion zeigte er in der 17. Minute: Er hielt einen Strafstoß von Hartmann.

Doch im Angriff waren die Wolfsburger zu harmlos: Ismaël brachte in der 46. Minute Daniel Caligiuri und Mayoral Borja für Maxi Arnold und den enttäuschenden Daniel Didavi – und bewies damit ein glückliches Händchen: Caligiuri schaffte in der 78. Minute mit einem abgefälschten Schuss den insgesamt schmeichelhaften Ausgleich. Der hilft dem Verein zwar nicht wirklich weiter, verhindert aber ein noch tieferes Abrutschen in die Krise.

„Ich glaube, dass wir zurecht unten drin stecken“, sagte Nationalspieler Julian Draxler nach einem mauen Comeback. „Das einzig Positive war der Punkt.“ Draxler war in der 75. Minute für Marcel Schäfer ausgewechselt worden.

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