Wolfsburg 

Fördermittel: 120.000 Euro für Quartier Hellwinkel

Derzeit prägen noch Kleingärten den Hellberg in Wolfsburg.
Derzeit prägen noch Kleingärten den Hellberg in Wolfsburg.
Foto: Stadtverwaltung Wolfsburg

Wolfsburg. Das Stadtquartier Hellwinkel erhält rund 120.000 Euro Forschungsgelder von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Das teilt die Stadt Wolfsburg am Freitag, 27. Januar, mit.

Das neue Stadtquartier am Wolfsburger Hellwinkel darf sich ab sofort Modellvorhaben nennen. Diese gute Nachricht überbrachte Professor Lars Kühl von der Ostfalia Hochschule in Wolfenbüttel. Noch bevor die Grundsteine gelegt wurden und erste Bauten sichtbar sind, wurden Forschungsgelder in Höhe von rund 120.000 Euro von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt bewilligt.

Inhalt des Projekts ist die Erprobung neuer Ansätze beim Bau von Stadtquartieren. Die in Wolfsburg entwickelten Methoden und Werkzeuge sollen auf weitere vergleichbare Vorhaben im ganzen Bundesgebiet übertragen werden können und die Arbeit der jeweiligen Planungsteams wirkungsvoll unterstützen.

"Es ist wichtig, weiter zu lernen und Prozesse wie Ergebnisse kritisch zu hinterfrage, nicht zuletzt für unsere eigenen noch kommenden Wohnbauvorhaben", erklärt Kai-Uwe Hirschheide, kommissarischer Baudezernent der Stadt Wolfsburg. Antragsteller ist das Baudezernat der Stadt Wolfsburg. Dreißig Monate, bis Ende März 2019, soll das Projekt laufen.

Erforscht werden im Hellwinkel etwa neue Dämmungen (monolithische Bauweisen mit integriertem Dämmstoffen) sowie regenerative Baumaterialien oder Energie- und Umweltmaßenahmen. Etwa die Nutzung von Regenwasser oder Solarwärme.