Wolfsburg 

Gegen Rassismus: VW mit erfolgreicher Aktion

Mitarbeiter des Volkswagen Konzerns engagieren sich weltweit im Rahmen einer Mitarbeiteraktion gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus.
Mitarbeiter des Volkswagen Konzerns engagieren sich weltweit im Rahmen einer Mitarbeiteraktion gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus.
Foto: Volkswagen AG

Wolfsburg. Der Volkswagen Konzern zieht eine positive Bilanz seines Engagements bei den "Internationalen Wochen gegen Rassismus", einer Initiative der Vereinten Nationen (news38.de berichtete). Mit einer Vielzahl von Aktionen setzte Volkswagen im März ein klares Zeichen gegen Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit.

Konzernweit haben sich Hunderte von Mitarbeitern von Marken, Tochterfirmen und der Standorte an einer Foto-Aktion beteiligt und ihr Gesicht für die gute Sache gezeigt. Auch der Vorstandsvorsitzende Matthias Müller ließ sich für die Aktion ablichten und forderte eine klare Haltung gegen Rassismus: "Wir leben in einer Welt, in der immer unverhohlener Ressentiments geschürt und die Gleichwertigkeit der Menschen infrage gestellt werden. Jene, die das tun, bezeichnen sich gerne als Stimme des Volkes. Sie sind es nicht."

Dr. Karlheinz Blessing, Konzernvorstand Personal und Organisation, zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Mitarbeiter: "Die Vielfalt von Kulturen und Nationen in der Mitarbeiterschaft ist seit jeher Teil der DNA von Volkswagen. Ich freue mich, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Volkswagen eine klare Haltung zeigen gegen jede Form von Ressentiments und Fremdenhass."

VfL mit im Boot

"An Respekt und Toleranz führt kein Weg vorbei. Allein am Standort Wolfsburg arbeiten 105 Nationalitäten eng zusammen und beweisen täglich, dass ein Miteinander für Volkswagen nicht nur selbstverständlich ist, sondern ein wichtiger Erfolgsfaktor in unserer Unternehmenskultur", sagte Betriebsrats-Chef Bernd Osterloh.

Auch in der Volkswagen Arena zeigten Volkswagen und der VfL Wolfsburg im Heimspiel gegen Darmstadt 98 Rassismus gemeinsam "die rote Karte". Einlaufkinder trugen Shirts mit dem Aufdruck "100% gegen Rassismus und 100% für Menschenwürde", Bandenwerbung im Stadion und die Berichterstattung im Stadionmagazin unterstützen das Engagement.

Einen Eindruck über die Mitarbeiter-Fotoaktion vermittelt folgendes Video.

VW zeigt Rassismus rote Karte
Wolfsburg 

"Hochmotiviert und fleißig": Flüchtlinge als Chance

Silke Becker, Racham Sher Shinwari und Maik Athanasiadis (v.l.). Der 18-Jährige absolviert ein Qualifizierungsprogramm für Flüchtlinge als Einstieg in die Ausbildung bei dem Bauunternehmen.
Silke Becker, Racham Sher Shinwari und Maik Athanasiadis (v.l.). Der 18-Jährige absolviert ein Qualifizierungsprogramm für Flüchtlinge als Einstieg in die Ausbildung bei dem Bauunternehmen.
Foto: Agentur für Arbeit Helmstedt
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