Wolfsburg 

VW-Chef Müller glaubt fest an E-Autos

VW-Chef Matthias Müller. (Archivbild)
VW-Chef Matthias Müller. (Archivbild)
Foto: dpa

Wolfsburg. VW-Konzernchef Matthias Müller hat keine Zweifel am Erfolg der Elektromobilität. Er gehe davon aus, dass sich die Investments schon in wenigen Jahren rechnen werden, sagte Müller am Donnerstag, 12. Oktober, in Wolfsburg nach VW-Angaben vor Top-Managern aller Konzernmarken und aus allen Regionen. Die Kosten für Batterien würden weiter sinken, die Deckungsbeiträge kontinuierlich steigen.

Kurven kreuzen sich

Im Gegenzug dürften sich konventionelle Verbrennungsantriebe wegen der immer härteren Anforderungen bei den Emissionen deutlich verteuern: "In der Übergangszeit, bis sich die Kurven kreuzen - nach meiner These in fünf bis sieben Jahren -, finanzieren wir mit den Gewinnen aus den klassischen Fahrzeugen die Vorleistungen für die künftigen", sagte er.

Durchaus selbstkritisch

Müller erklärte mit Blick auf E-Mobilität, Digitalisierung und autonomes Fahren: "Wir kümmern uns jetzt endlich mit der nötigen Kraft um die großen Zukunftsthemen. Vieles hatten wir zu lange liegen lassen. Wir sind vielleicht bei einigen Themen etwas spät dran. Aber sicher nicht zu spät."

Volkswagen will die Elektromobilität massiv ausbauen. Die Nachfrage nach E-Autos ist vor allem in Deutschland aber weiter schwach.

Wolfsburg 

VW-Übernahmeschlacht: Kläger mit Schachzug

Die Rechtsanwälte Albert W. Adametz (links) und Andreas W. Tilp als Vertreter der Klägerseite.
Die Rechtsanwälte Albert W. Adametz (links) und Andreas W. Tilp als Vertreter der Klägerseite.
Foto: dpa
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