Wolfsburg 

Oben ohne: Wolfsburg will keine Drohnen

Flugverbotszone Wolfsburg: Die Stadt will die Fluggeräte von allen öffentlichen Flächen verbannen (Symbolbild).
Flugverbotszone Wolfsburg: Die Stadt will die Fluggeräte von allen öffentlichen Flächen verbannen (Symbolbild).
Foto: Sven Hoppe/dpa

Wolfsburg. Drohnen sollen in Wolfsburg nicht mehr über Parks, Spielplätze, Schulgebäude und Freibäder fliegen. Durch die zunehmende Verbreitung sei eine Regelungslücke entstanden, begründete eine Sprecherin die Initiative der Stadt.

Am Mittwoch entscheidet der Rat, ob Flüge, Starts und Landungen über öffentlichen Anlagen grundsätzlich untersagt werden sollen. Durch die sogenannte Drohnenverordnung des Bundes seien die Lücken nicht vollständig geschlossen wurden, sagte die Sprecherin.

Gefährliches Spielzeug

Ein wachsendes Problem in den Drohnen sieht auch der niedersächsische Städte- und Gemeindebund. "Wir erleben vor Ort, dass immer mehr Drohnen als Spielzeug genutzt werden, ohne dass das Gefährdungspotenzial, etwa durch Kollisionen, Kontrollverlust oder Absturz erkannt wird", sagte Behördensprecher Thorsten Bullerdiek.

Was sagt Braunschweig?

In anderen Städten Niedersachsens scheint der Handlungsbedarf nicht so hoch zu sein. Es handele sich derzeit um kein problematisches Phänomen, hieß es etwa aus Hannover. Auch in Braunschweig sieht man bisher noch keine Notwendigkeit für eine zusätzliche Regelung

Zusammenfassung

Am Mittwoch entscheidet der Rat in Wolfsburg darüber, ob Drohnen weiterhin über öffentliche Plätze fliegen dürfen. In anderen Städten ist die aus Wolfsburger Sicht lückenhafte Drohnenverordnung des Bundes kein Problem.