Wolfsburg 

Grundschüler angesprochen: Autofahrer aus Mörse stellt sich

Ein Wolfsburger hat gestanden den Grundschüler aus Mörse angesprochen zu haben (Symbolbild).
Ein Wolfsburger hat gestanden den Grundschüler aus Mörse angesprochen zu haben (Symbolbild).
Foto: Wolfram Kastl/dpa

Wolfsburg. Der unbekannte Autofahrer aus Mörse hat sich am Sonntagvormittag bei der Polizei Wolfsburg gemeldet und gestanden, einen Grundschüler angesprochen zu haben - der Vorfall in der Straße "An der Lehmkuhle" hatte am Donnerstagmittag für Aufregung gesorgt.

Bei der ganzen Situation handele es sich aber um eine Verwechslung, erklärte der Wolfsburger der Polizei. Er habe selber einen Enkel an der Schule und habe ihn beim Abholen verwechselt. Der entstandene Wirbel tue ihm besonders leid, so der Rentner. Er habe aus der Sache viel gelernt, berichtet die Polizei am Montag.

Die Kleidung war schuld

Der Mann betonte, dass er selber seinen Enkel öfter von der Schule abhole und ihn nach Hause begleite. Da er an dem Donnerstag nicht wusste, wie sein Enkel gekleidet war und er den anderen Jungen nur von hinten sah, habe er ihn verwechselt und deshalb hinterhergerufen. Er wisse, was er angerichtet habe, es tue ihm leid, erläuterte er gegenüber den Beamten.

So verhalten sich Erwachsene richtig

Die Polizei appelliert nochmals an Eltern, ihre Kinder durch regelmäßige Gespräche auf mögliche Gefahrensituationen vorzubereiten. Wie der Vorfall in Mörse zeige, könne auch das Verhalten von Erwachsenen zu Missverständnissen führen.

Daher gelte, niemals Kinder nach dem Weg oder anderen Hilfeleistungen fragen. Gerade im Bereich von Schulen, Spielplätzen oder Freizeitanlagen führe dies zur Verunsicherung unter den Eltern. Die Untersuchungen zu dem ersten Fall vom 5. April nahe der Ehmener Grundschule dauern unterdessen an.

Wolfsburg 

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