Wolfsburg 

Ausgegrabene Geschichte: Stadt hängt noch was dran

Fragmente einer mittelalterlichen Handmühle aus Detmerode.
Fragmente einer mittelalterlichen Handmühle aus Detmerode.
Foto: Stadt Wolfsburg/Lars Landmann.
  • Großes Interesse an ausgegrabener Geschichte.
  • Stadt verlängert Ausstellung bis zum 18. Mai.

Die Wolfsburger interessieren sich offensichtlich sehr für die Geschichte ihrer Stadt. Deswegen wird die Ausstellung "Ausgegrabene Geschichte. Arbeitsergebnisse der archäologischen Denkmalpflege Wolfsburg" um dreieinhalb Wochen verlängert.

Die Stadt teilte am Dienstag mit, dass die Schau in der Bürgerhalle des Rathauses jetzt bis zum 18. Mai geht. Präsentiert werden die Ergebnisse zweier größerer Grabungen in Detmerode und im Neubaugebiet Steimker Gärten.

Siedlung aus der Eisenzeit entdeckt

Die Archäologen hatten Spuren einer eisenzeitlichen Bewirtschaftung aus der Zeit um 500 vor Christi gefunden – und damit den ersten sicheren Nachweis für eine Siedlung aus der Eisenzeit in Wolfsburg erbracht.

Anhand von Originalfunden, wie einem Spinnwirtel oder dem Fragment einer Bronzesichel, werden in der Ausstellung handwerkliche Techniken und Alltagsleben in der Eisenzeit erläutert.