Wolfsburg 

Neonazi-Randale im Bierkönig: VW will Mitarbeiter loswerden

Partygäste stehen vor dem Lokal Bierkönig auf Mallorca. Bei einem Auftritt in dem Lokal war am 9. Juni 2017 von Männern im Publikum eine Reichskriegsflagge enthüllt worden, woraufhin die Veranstaltung unterbrochen wurde.
Partygäste stehen vor dem Lokal Bierkönig auf Mallorca. Bei einem Auftritt in dem Lokal war am 9. Juni 2017 von Männern im Publikum eine Reichskriegsflagge enthüllt worden, woraufhin die Veranstaltung unterbrochen wurde.
Foto: dpa

Wolfsburg/Salzgitter/Hannover. VW will einen ungeliebten Mitarbeiter loswerden. Die "Wolfsburger Nachrichten" schreiben am Dienstag, der Konzern ziehe vor das Landesarbeitsgericht in Hannover. Der Werker aus Salzgitter soll im vergangenen Jahr Teil einer Neonazi-Gruppe gewesen sein, die für einen Skandal am Ballermann sorgte.

Volkswagen hatte ihn kurz danach rausgeschmissen. Dagegen hatte der mutmaßliche Neonazi vor dem Arbeitsgericht geklagt - und Recht bekommen: Freizeit bleibe Freizeit. VW sieht einen Imageschaden - auch mit Blick auf die eigene Konzerngeschichte.

Die Neonazi-Randale im "Bierkönig" hatte bundesweit Schlagzeilen gemacht und auch einem Braunschweiger Türsteher seinen Job gekostet.