Wolfsburg 

10.000 Euro! Anonymer Spender hilft Maltesern Wolfsburg

Andreas Nickel, ehrenamtlicher Geschäftsführer der Malteser Wolfsburg, kann nun noch mehr letzte Herzenswünsche erfüllen
Andreas Nickel, ehrenamtlicher Geschäftsführer der Malteser Wolfsburg, kann nun noch mehr letzte Herzenswünsche erfüllen
Foto: Lukas/Malteser
  • Unbekannter spendet 10.000 Euro.
  • Schon mehrfach Geld gegeben.
  • Herzenswunsch-Krankenwagen der Malteser unterstützt.

Wolfsburg. Gute Nachrichten für die Malteser Wolfsburg: Ein Unbekannter hat 10.000 Euro für den guten Zweck gespendet. Damit soll diesmal der "Herzenswunsch-Krankenwagen" unterstützt werden.

Mitarbeiterin findet Spende

Stephanie Giesecke, Redakteurin der "Wolfsburger Nachrichten", hatte das Bargeld am Mittwochmorgen 29. August, per Fahrrad in der Dienststelle der Malteser abgegeben. Dort erwartete sie neben dem ehrenamtlichen Geschäftsführer der Malteser Wolfsburg, Andreas Nickel, auch Andreas Meißner, der in Wolfsburg für den "Herzenswunsch-Krankenwagen" zuständig ist.

Nickel, Meißner un der Projektleiter Christoph Mock freuen sich sehr über die enorme Spende und glauben, dass sie "eine Anerkennung für die gute Arbeit der Malteser ist. Es ist auch ein Ansporn für unsere Ehrenamtlichen", ergänzt Meißner.

Der "Herzenswunsch-Kinderwagen"

Mehrere speziell geschulte Ehrenamtliche stehen derzeit in Wolfsburg für Fahrten mit dem Herzenswunsch-Krankenwagen bereit, der schwerkranke Patienten noch einmal an einen Ort ihrer Wahl bringt. "Ob in die Berge, ans Meer oder zu einer großen Familienfeier, wir versuchen immer, so viel wie möglich zu realisieren."

Dabei arbeiten die Malteser seit dem offiziellen Start im Februar 2017 eng mit dem Wolfsburger Hospizhaus zusammen.

Geld wird dringend gebraucht

Für die Fahrten mit dem Krankenwagen zahlen die Patienten nichts. Damit die Malteser den Dienst aber kostenlos anbieten können, sind sie auf die Spenden angewiesen."Es kann etwa 100 Euro kosten, einen schwerstkranken Menschen noch einmal nach Hause zu fahren und für 420 Euro könnte man ein sterbenskrankes Kind zusammen mit seinen Eltern für einen Tag an die Ostsee fahren", so die Verantwortlichen über die Wichtigkeit von Spenden.

Das hat jetzt wohl auch der unbekannte Geldgeber erfahren, der nach Aussage von Redakteurin Giesecke schon mehrfach anonym für verschiedene soziale Zwecke in Wolfsburg gespendet hat - erst Anfang des Monats hatte ein ebenfalls noch Unbekannter schon 100.000 Euro an das Hospiz der Stadt gespendet.