Wolfsburg 

Foto vor IS-Flagge: Reicht das für ein Waffen-Verbot?

Mit Waffen vor einer IS-Flagge posiert: Reicht das für den Vorwurf der "waffenrechtlichen Unzuverlässigkeit"? Das muss das Verwaltungsgericht Braunschweig in der kommenden Woche klären (Symbolfoto).
Mit Waffen vor einer IS-Flagge posiert: Reicht das für den Vorwurf der "waffenrechtlichen Unzuverlässigkeit"? Das muss das Verwaltungsgericht Braunschweig in der kommenden Woche klären (Symbolfoto).
Foto: Swen Pförtner/dpa

Wolfsburg/Braunschweig. Wie zuverlässig sind Männer, die sich mit .- vermutlich - Waffen-Attrappen vor einer Flagge der Terrormiliz IS fotografieren lassen und die Fotos dann bei Facebook posten? Um diese Frage geht es am kommenden Mittwoch vor dem Verwaltungsgericht Braunschweig.

Dort klagen zwei Männer aus Wolfsburg gegen die dortige Stadtverwaltung; das Rathaus hatte ihnen wegen "waffenrechtlicher Unzuverlässigkeit" untersagt, Waffen zu besitzen oder zu kaufen.

Nach Einschätzung des Gerichts ist das Verfahren völlig offen: So sollen die Kläger weder tief in der salafistischen Szene Wolfsburgs verwurzelt sein noch bisher durch Waffen aufgefallen sein.