Wolfsburg 

Fahrlehrer blau: Ausbildung mit mehr als 2 Promille

Einem Schüler war zu Beginn einer Ausbildungsfahrt aufgefallen, dass es dem Fahrlehrer gar nicht gut ging - und rief zunächst den Rettungsdienst (Symbolfoto).
Einem Schüler war zu Beginn einer Ausbildungsfahrt aufgefallen, dass es dem Fahrlehrer gar nicht gut ging - und rief zunächst den Rettungsdienst (Symbolfoto).
Foto: Armin Weigel/dpa

Wolfsburg/Gifhorn. Die Polizei Wolfsburg hat einen Fahrlehrer zu Beginn einer Fahrstunde aus dem Verkehr gezogen: Der Mann habe einen Atemalkoholwert von 2,04 Promille aufgewiesen, berichtete Polizeisprecher Sven-Marco Claus am Dienstagnachmittag.

Ursprünglich hatte alles nach einem medizinischen Notfall ausgesehen: Einem Fahrschüler sei am Montagmittag zu Beginn der Ausbildungsfahrt am Willy-Brandt-Platz aufgefallen, dass es dem Mann nicht gut ging. Deshalb habe er über Notruf den Rettungsdienst verständigt.

Behandlung abgelehnt

Doch als der 60-Jährige aus dem Landkreis Gifhorn sich partout nicht habe behandeln lassen wollen, zogen die Sanitäter eine Polizeistreife hinzu.

Dabei stellte sich die Ursache für das schwere Unwohlsein heraus: Der Mann war so betrunken, dass er zunächst gar nicht pusten konnte. Erst auf der Wache "glückte nach mehreren Versuchen ein Alkoholtest", berichtete Claus.

Nachdem das Messgerät das Ergebnis "2,04" anzeigte, musste sich der Fahrlehrer einer Blutprobe unterziehen. Seinen Führerschein beschlagnahmten die Beamten.