Wolfsburg 

Kleber-Phantom in Wolfsburg – ist es ein enttäuschter Ex-VW-Mitarbeiter?

Die irre Serie geht weiter.
Die irre Serie geht weiter.
Foto: Polizei Wolfsburg/dpa

Wolfsburg. Seit eineinhalb Jahren sorgt er in Wolfsburg für Ärger – und hat inzwischen einen Schaden von rund 1,5 Millionen Euro angerichtet. Die Rede ist von demjenigen, der Autos mit Sekundenkleber bespritzt. Schon fast 450 Fälle sind der Polizei bekannt.

Die Ermittlungsgruppe "Kleber" versucht schon seit längerem, den mutmaßlichen VW-Hasser zu enttarnen. In der NDR-Sendung "Panorama 3" äußern sich die Ermittler jetzt.

Meistens Leasingfahrzeuge von VW

Ein Verdacht: Bei dem Phantom könnte es sich um einen ehemaligen, vielleicht enttäuschten VW-Mitarbeiter handeln. Denn offenbar geht der Täter sehr gezielt vor. Betroffen seien überwiegend Leasingfahrzeuge von Volkswagen, zu erkennen am Kennzeichen.

Täter geht sehr vorsichtig vor

Fingerabdrücke oder ähnliche Spuren habe der Täter nicht hinterlassen – nur den Klebstoff. Die Polizei glaubt, dass es jemand mit Ortskenntnis ist. Der Täter gehe vorsichtig vor und meide von Kameras überwachte Orte.

Obwohl die Kleber-Attacken etwas länger dauerten, hat offenbar noch niemand den Täter auf frischer Tat ertappt. Nach wie vor bittet die Polizei um Wachsamkeit – und um Hinweise unter der Nummer 05361/46460. (ck)