Wolfsburg 

Routinekontrollen der Polizei entpuppen sich als Volltreffer: Wolfsburger hat Schlagstock dabei

Zwei Autofahrer in Wolfsburg erwarten nun Strafanzeigen. (Symbolbild)
Zwei Autofahrer in Wolfsburg erwarten nun Strafanzeigen. (Symbolbild)
Foto: imago stock&people

Wolfsburg. Zwei vermeintliche Routinekontrollen der Polizei Wolfsburg entpuppten sich am Dienstagabend als Volltreffer.

Zuerst angelten die Beamten einen 22-jährigen Wolfsburger aus dem Verkehr. Eine zivile Streife stoppte den Fahrer eines grauen Fords auf der Lönsstraße. Schnell wurde den Beamten klar, dass etwas nicht stimmte.

Die Bindehäute des 22-Jährigen waren stark gerötet. Unumwunden gab er zu, einen Joint geraucht zu haben.

Bei Kontrolle: Polizei entdeckt Schlagstock

Weiterhin transportierte er einen Grinder (Mühle für Cannabis), eine Bong (eine Art Wasserpfeife) und einen Teleskopschlagstock mit sich. Den Schlagstock konfiszierten die Beamten umgehend. Den jungen Mann nahmen sie mit auf die Wache, wo ihm Blut abgenommen wurde.

Vor Gericht wird er sich nun wegen Fahrens unter Einfluss von Drogen, dem Erwerb und Besitz von Betäubungsmitteln und wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten dürfen.

Mercedes-Fahrer ohne Fahrerlaubnis unterwegs

Einen ähnlichen Fang machte die Polizei keine 20 Minuten später, um 21.55 Uhr. Diesmal entdeckten sie einen silbernen Mercedes auf der Grauhorststraße in Richtung Breslauer Straße.

Auf der Berslauerstraße stoppten die Beamten das Fahrzeug. Der Fahrzeugführer konnte jedoch nur einen Personalausweis, aber keinen Führerschein aushändigen. Nach mehrfachem Leugnen kam der 33-Jährige aus Oebisfelde zu, keine gültige Fahrerlaubnis zu besitzen.

Mann (33) hatte Cannabis und Amphetamin konsumiert

Bei der Kontrolle zeigte der 33-Jährige starke Stimmungsschwankungen und körperliche Auffälligkeiten. Dies machte die Polizisten misstrauisch, daher bohrten sie nach. Und tatsächlich gestand der Mann Cannabis und Amphetamin genommen zu haben.

Eine Blutprobe durch einen Arzt folgte später, ebenso ein Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Führen eines Kraftfahrzeugs unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

Ebenfalls zur Rechenschaft wird der 43 Jahre alte Fahrzeugbesitzer gezogen, der wusste, dass der Fahrer keinen Führerschein besitzt. Gegen ihn erstatte die Polizei eine Anzeige wegen Halterduldung. (mb)