Wolfsburg 

Dieselgate: VW will Stuttgarter Richter loswerden

VW hat einen Befangenheitsantrag gegen den Richter in Stuttgart gestellt. (Archivbild)
VW hat einen Befangenheitsantrag gegen den Richter in Stuttgart gestellt. (Archivbild)
Foto: Hauke-Christian Dittrich / dpa

Stuttgart/Wolfsburg. Im Zusammenhang mit den Klagen von Anlegern im VW-Dieselskandal verlangt Volkswagen erneut die Ablösung des zuständigen Stuttgarter Richters. Es gebe "erhebliche Bedenken hinsichtlich der erforderlichen Objektivität, Unbefangenheit und Distanz zum Gegenstand des Verfahrens", erklärte der Konzern am Dienstag auf Anfrage.

Antrag eingegangen

Das Landgericht Stuttgart bestätigte den Eingang eines Befangenheitsantrags und damit einen entsprechenden Bericht der "Stuttgarter Zeitung" (Mittwoch).

-------------

Mehr Themen:

-------------

Der Richter verhandelt Dutzende Schadenersatzklagen von Anlegern gegen VW und die Dachgesellschaft Porsche SE. Die Holding hatte kürzlich selbst einen Befangenheitsantrag gestellt, weil sie in der Verhandlungsführung und zwei im Oktober gesprochenen Urteilen elementare Rechte verletzt sieht.

Volkswagen hat schon früher versucht, den Richter ablösen zu lassen, war damit aber zunächst gescheitert. Der Fall liegt inzwischen beim Oberlandesgericht. (dpa)