Wolfsburg 

Container im Meer gesucht: Darum musste auch VW zittern

 Die "MSC Zoe" liegt mit umgestürzten Containern an der Kaje des Container Terminals.
Die "MSC Zoe" liegt mit umgestürzten Containern an der Kaje des Container Terminals.
Foto: Carmen Jaspersen/dpa

Rotterdam/Bremerhaven/Wolfsburg. Nach der Havarie von mindestens 270 Containern in der Nordsee hat auch Volkswagen etwas zittern müssen. Am Donnerstag gab es dann aber Entwarnung.

Eine Sprecherin des Wolfsburger Konzerns sagte news38.de, dass in den verlorenen Containern keinerlei Teile waren, die für die Produktion in den VW-Werken bestimmt waren. Das habe eine Prüfung ergeben.

Zuvor hatte es geheißen, dass sich in den Containern unter anderem Autoteile befanden. Der Riesenfrachter "MSC Zoe" hatte sie am Dienstag während eines Sturms verloren. Möglicherweise enthalten drei von ihnen Gefahrgut.

Die betroffene Reederei lässt derzeit mit Spezial-Schiffen nach den Containern suchen. Die Schiffe sind mit Sonar ausgerüstet. Man nehme den Vorfall sehr ernst, hieß es.

Spezial-Schiffe in Nordsee: Wie gefährlich sind die verlorenen Container?

Das Containerschiff legte in der vergangenen Nacht in Bremerhaven an. Die Fahrt in den Hafen verlief ohne Zwischenfälle. Die "MSC Zoe" ist mit über 394 Metern Länge eines der größten Containerschiffe der Welt. Sie kann mehr als 19.000 Standardcontainer laden. (dpa/ck)