Wolfsburg 

Nach Verfolgungsjagd auf A2: Raser kassiert Haftstrafe

Der Angeklagte wird die nächsten Jahre im Gefängnis verbringen. (Symbolbild)
Der Angeklagte wird die nächsten Jahre im Gefängnis verbringen. (Symbolbild)
Foto: Holger Hollemann/dpa

Braunschweig. Nachdem ein Raser sich eine Verfolgungsjagd mit der Polizei über die A2 geliefert hat, ist der Mann nun vom Amtsgericht Paderborn zu zwei Jahren und zwei Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt worden. Die "Braunschweiger Zeitung" berichtete am Dienstag im Detail über den Prozess.

Mit 190 über die Landstraße

Der Mann hatte in der Nacht zum 27. August 2018 versucht, vor einer Routinekontrolle der Polizei auf der A2 zu fliehen. Der nun Verurteilte war in der Nacht mit einem gestohlenen Wagen unterwegs. Als er die A2 an der Ausfahrt Rennau verlassen hatte, wollte er mit rund 190 Stundenkilometern über die Landstraße vor den Beamten entkommen.

Wilde Verfolgungsjagd über A2: Hubschrauber im Einsatz

In Neindorf bei Wolfsburg landete er dann schließlich im Graben.

Ex-Geiselnehmer wird Autodieb

Er versuchte noch zu Fuß zu fliehen, konnte dann aber von den Beamten gefasst werden. Sieben Streifenwagen und ein Hubschrauber waren an der Verfolgungsjagd beteiligt.

Später hatte sich herausgestellt, das der Autodieb schon im Vorfeld an einer Geiselnahme in Hamburg beteiligt gewesen war.

Nach Verfolgungsjagd: Raser aus Königslutter war Geiselnehmer

(mvg)