Wolfsburg 

Wolfsburg meldet mehr Grippe-Fälle – werden jetzt OPs abgesagt?

Eine Spritze mit dem Grippe-Imstoff liegt bereit. (Symbolbild)
Eine Spritze mit dem Grippe-Imstoff liegt bereit. (Symbolbild)
Foto: imago/Christian Ohde

Wolfsburg. In Deutschland grassiert derzeit eine Grippewelle - und die macht auch vor Wolfsburg nicht halt. Aktuell liegen fünf Patienten im Klinikum Wolfsburg, bei denen die Ärzte eine "echte Grippe" diagnostiziert haben.

Wolfsburg: Noch keine schweren Grippe-Verläufe

Keiner der Patienten liege auf der Intensivstation, heißt es am Freitag vom Klinikum. Auch seien bisher keine schweren Verläufe dabei gewesen. Dennoch wurde ein Infektions-Management-Team zusammengerufen, das sich regelmäßig trifft und die Fälle bespricht.

Isolations-Station: Team wurde vergrößert

Demnach kommen jeden Tag bis zu zehn Menschen in die Notaufnahme, die glauben, an Grippe zu leiden. Sofern sie im Krankenhaus bleiben müssen, werden diese Patienten isoliert.

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Falls noch mehr Influenza-Fälle dazu kommen, könne es sein, dass geplante Operationen verschoben werden müssen, heißt es. Alle medizinisch notwendigen dringlichen Therapien und Eingriffe würden aber auf jeden Fall durchgeführt.

Das Klinikum Wolfsburg bittet im Zusammenhang mit der Grippewelle auch alle Angehörigen darum, die Hygieneregeln zu beachten; Stichwort Händedesinfektion. Sollte man selbst erkrankt sein oder Symptome auftreten, sollte man sich von anderen fernhaten. Nur so könne "einer Verbreitung der Grippeviren Einhalt geboten werden". (ck)