Wolfsburg 

Dieselskandal und Gegenwind? Bei VW läuft's trotzdem – und es soll noch besser werden

VW will 2019 mehr Autos verkaufen. Doch Volkswagen rechnet auch mit Gegenwind. (Symbolfoto)
VW will 2019 mehr Autos verkaufen. Doch Volkswagen rechnet auch mit Gegenwind. (Symbolfoto)
Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Wolfsburg. Der VW-Konzern peilt für das Jahr 2019 trotz der Probleme auf den internationalen Automärkten erneut einen steigenden Umsatz an.

Volkswagen will Umsatz auch 2019 steigern

Der Autobauer rechnet demnach mit bis zu 5 Prozent Zuwachs gegenüber dem Erlös von 235,8 Milliarden Euro im Vorjahr, wie das Unternehmen am Freitag in Wolfsburg mitteilte. 2018 habe der Umsatz gegenüber 2017 um 6,3 Milliarden Euro zugelegt.

In diesem Jahr sollen die Auslieferungen weltweit leicht steigen. Bei der Umsatzrendite des um Sondereinflüsse bereinigten operativen Gewinns rechnet Vorstandschef Herbert Diess mit einem Wert zwischen 6,5 und 7,5 Prozent nach 7,3 Prozent im Vorjahr.

VW will Dividende erhöhen

Anleger dürften die Pläne von Volkswagen freuen: Vorstand und Aufsichtsrat wollen eine Erhöhung der Dividende vorschlagen. Für die Stammaktie soll sie von 3,90 auf 4,80 Euro steigen, für die Vorzugsaktie von 3,96 auf 4,86 Euro.

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"Der Gegenwind in wichtigen Märkten dürfte 2019 nochmals stärker werden", warnte Diess vor weiteren Problemen. Insbesondere im wichtigsten Einzelmarkt China hatte sich die Autokonjunktur zuletzt merklich abgekühlt.

Herausforderungen ergäben sich insbesondere aus dem konjunkturellen Umfeld, der steigenden Wettbewerbsintensität, volatilen Wechselkursverläufen sowie aus verschärften WLTP-Anforderungen, hieß es. (dpa, maf)