Wolfsburg 

Randalierer wüten in Wolfsburg: 16 Autos fallen den Chaoten zum Opfer

Ob die Beschuldigten auch für weitere Sachbeschädigungen in jüngster Vergangenheit in Vorsfelde in Betracht kommen, werden die weiteren Ermittlungen ergeben.
Ob die Beschuldigten auch für weitere Sachbeschädigungen in jüngster Vergangenheit in Vorsfelde in Betracht kommen, werden die weiteren Ermittlungen ergeben.
Foto: Polizei Wolfsburg

Wolfsburg. Randalierer haben in Wolfsburg zugeschlagen - oder zugetreten. Mindestens demolierte 16 Autos haben die Männer bei ihrem Streifzug durch Vorsfelde hinterlassen. Die Polizei schätzt den Schaden auf mindestens 3.000 Euro.

Ein Zeuge hatte am Mittwochabend gegen 22.30 Uhr von seinem Balkon aus verdächtige Geräusche gehört und ein Trio gesehen, das sich in der Stettiner Straße in Richtung Mühlenweg unterwegs war. Die Täter traten dabei wahllos gegen die Außenspiegel mehrere geparkter Autos. Dabei schien ihnen die Automarke egal zu sein.

Die alarmierte Polizei entdeckten zunächst die beschädigten Wagen. Sie standen in folgenden Straßen:

  • Carl-Grete-Straße
  • Stettiner Straße
  • Stendaler Straße

Außerdem entdeckten die Beamten drei junge Männer, auf die die Täterbeschreibung zutraf. Also die Polizisten die Männer ansprachen, versuchten diese zu flüchten - einem gelang das auch.

Bei seiner Festnahme wehrte sich ein 20-jähriger Tatverdächtiger heftig, unter anderem biss er einem Polizisten in die Hand - dieser bleib wegen seiner Handschuhe aber fast unverletzt. Die Polizei legte dem alkoholisierten Mann Handfesseln an. Später fanden sie auch noch ein verbotenes Einhanmesser in seinen Taschen.

Auch sein Kumpel kam mit auf die Wache; weil er keinen Ausweis dabei hatte, blieb er dort bis seine Identität geklärt werden konnte. Gegen beide Männer wurden Strafverfahren eingeleitet. Möglicherweise war es auch nicht ihre erste Tat- das muss aber noch ermittelt werden. (ck)