Wolfsburg 

Stadt Wolfsburg plant neuen Super-Blitzer – so raffiniert blitzt er nicht nur die Raser

In Wolfsburg wird es bald vielleicht zwei neue Suer-Blitzer geben, die sowohl die Geschwindigkeit messen als auch Rotlichtverstöße. (Symbolbild)
In Wolfsburg wird es bald vielleicht zwei neue Suer-Blitzer geben, die sowohl die Geschwindigkeit messen als auch Rotlichtverstöße. (Symbolbild)
Foto: Axel Heimken / dpa

Im vergangenen Jahr rüstete die Stadt Wolfsburg schon mit modernster Technik mit einem mobilen Blitzer auf, jetzt will sie noch eine Schippe drauflegen: Gleich zwei neue Super-Blitzer sind in der Planung, die im Ausschuss diskutiert werden sollen.

„Das wäre dann der erste in dieser Art in Wolfsburg“, erklärt Stadtsprecherin Elke Wichmann auf Nachfrage von News38. Das Besondere an dem neuen Messgerät: Er misst sowohl die Geschwindigkeit als auch einen Rotlichtverstoß. Heißt: Du könntest in Wolfsburg künftig erwischt werden, wenn du über Rot fährst. Und das kann ganz schön teuer teuer.

Stadt Wolfsburg plant einen neuen Super-Blitzer, der sowohl Rotlicht als auch Geschwindigkeit misst

Laut Bußgeldkatalog.de musst du mit einer Strafe von 200 Euro rechnen, wenn die Ampel schon länger als eine Sekunde rot angezeigt hat. Außerdem kassierst du dann zwei Punkte in Flensburg und einen Monat Fahrverbot. Ist die Ampel kürzer als eine Sekunde rot, musst du auch schon 90 Euro zahlen. Dann droht dir aber nur ein Punkt in Flensburg und kein Fahrverbot. Hier findest du mehr Informationen zum Rotlichtverstoß.

An diesem beiden Punkten soll die Radarfalle dann aufgestellt werden:

  • Im Bereich St. Annen Knoten, Berliner Ring/Berliner Brücke in Fahrtrichtung Norden
  • im Bereich St. Annen Knoten, Dieselstraße in Fahrtrichtung Süden

Die Stadt ist in der Planung in enger Absprache mit der Polizeiinspektion Wolfsburg, da es an diesen Stellen ein erhöhtes Verkehrsaufkommen mit einer Vielzahl von Unfällen gibt. Mit dem Blitzer soll die Zahl der Unfälle gesenkt und die Geschwindigkeit reduziert werden. Auch soll der Verkehrsfluss verbessert werden, indem nicht mehr so viele Autos in die Kreuzung einfahren und diese dann verstopfen.

+++Der Neue ist da: Wolfsburg geht gegen Raser vor+++

Die laserbasierte Messtechnik soll gleichzeitig Geschwindigkeit, Rotlicht und spurbezogene Verstöße überwachen. Die Stationäre Anlange soll eine direkte Online-Verbindung zur Bußgeldstelle haben. So können die Ergebnisse sofort übertragen werden. Die beiden Messgeräte würden etwa 225.000 Euro kosten.

Doch bis es soweit ist, könnte noch einige Zeit vergehen. Auch muss erst darüber abgestimmt werden. Am 7. Mai liegt die Vorlage beim Ausschuss für Bürgerdienste Energie und Umwelt sowie Feuerwehr vor. Am 22. Mai könnte sie dann im Rat Thema werden. (js)