Wolfsburg 

Nach Deutschland gegen Serbien in Wolfsburg: DFB sperrt Pöbler aus

Beim Länderspiel in Wolfsburg soll es rassistische Anfeindungen gegeben haben (Symbolbild).
Beim Länderspiel in Wolfsburg soll es rassistische Anfeindungen gegeben haben (Symbolbild).
Foto: imago/Christian Schrödter

Wolfsburg. Nach dem Länderspiel in Wolfsburg zwischen Deutschland und Serbien darf einer der Zuschauer des Spiels so schnell kein Fußball-Stadion mehr betreten.

Wie die "Wolfsburger Nachrichten" am Donnerstag berichten, hatte das DFB Sportgericht entschieden, dass ein Zuschauer, der offen Nazi-Parolen skandiert hatte, nichts mehr in deutschen Fußballstadien zu suchen hat. Er hat nun zwei Jahre lang bundesweites Stadionverbot.

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Facebook-Video gibt den Anstoß

Nach dem Länderspiel im März hatte sich der Journalist André Voigt unter Tränen an seine Community gewandt und von seinen Erfahrungen auf der Tribüne berichtet.

Während des Spiels hatte demnach ein Trio aus dem Raum Braunschweig gegen Leroy Sané gehetzt. Nach den Vorwürfen hatten sich die Beschuldigten bei der Polizei gemeldet und waren schließlich auch vor das Amtsgericht Wolfsburg bestellt worden.

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Das Ergebnis: Zwei der drei Beschuldigten waren freigesprochen worden. Ein dritter Beschuldigter wurde zu einer Geldstrafe von 2.400 Euro verdonnert. (mvg)