Wolfsburg 

Kinderporno-Urteil in Wolfsburg: Mann hortet Tausende Dateien – seine Reue kommt zu spät

Die Verhandlung im Amtsgericht Wolfsburg brachte teils widerliche Details ans Licht (Archivbild).
Die Verhandlung im Amtsgericht Wolfsburg brachte teils widerliche Details ans Licht (Archivbild).
Foto: Siegfried Denzel

Wolfsburg. Weil er Tausende Kinderporno-Dateien gehortet hatte, ist ein Mann aus Wolfsburg zu zehn Monaten Haft verurteilt worden. Die Richterin wandelte die Strafe in vier Jahre auf Bewährung um, berichten die "Wolfsburger Nachrichten".

Demnach war der heute 53-Jährige im Jahr 2015 im Zuge einer internationalen Razzia gegen die Kinderporno-Szene erwischt worden. Laut "WN" hatte er teils extrem hartes Kinderporno-Material, auch von Kleinkindern.

Wolfsburg: Richterin hat Zweifel an Reue

Vor Gericht sagte der Mann aus Wolfsburg, sein Verhalten sei falsch gewesen. Seit der Razzia habe er kein sexuelles Interesse mehr an Minderjährigen.

Die Richterin bezweifelte das und fand abschließend klare Worte: "Leute wie Sie tragen dazu bei, dass diese Kinder ihr Leben lang gedemütigt sind. Arbeiten Sie an sich und ihren Gedanken.“

Mehr Details zu der Verhandlung findest du bei den "Wolfsburger Nachrichten".