Wolfsburg 

Wolfsburg: Messer in Hals gerammt - Mann (23) vor Gericht

Unvermittelt hatte der Beschuldigte seinen Vermieter mit einem Messer angegriffen (Symbolbild).
Unvermittelt hatte der Beschuldigte seinen Vermieter mit einem Messer angegriffen (Symbolbild).
Foto: dpa

Wolfsburg. Weil er seinem Vermieter aus heiterem Himmel ein Messer in den Hals gerammt haben soll, muss sich ein Mann aus Wolfsburg ab dem 28. Juni vor dem Landgericht Braunschweig verantworten.

Dem 23 Jahre alten Angeklagten, der aktuell wegen dieser Sache in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht ist , soll sich in einem schuldunfähigen Zustand befunden haben, als er versuchte, einen Menschen heimtückisch in Wolfsburg zu töten.

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Als der Vermieter des Mannes in dessen Wohnung kam, um eine defekte Toilettenspülung zu begutachten, soll der Beschuldigte seinem arglosen Vermieter plötzlich und ohne ein weiteres Wort ein Messer mit einer sieben Zentimeter langen Klinge in den Hals gerammt haben.

Wolfsburg: Messer in Hals gerammt - Staatsanwaltschaft ermittelt

Opfer teilweise gelähmt

Die Stichverletzungen hatten bei dem Opfer zu einer Wirbelbogenfraktur und einer Rückenmarksverletzung geführt - das Opfer wurde durch die Verletzungen teilweise gelähmt.

Wegen einer psychischen Erkrankung des Ageklagten sei dessen Steuerungsfähigkeit zur Tatzeit aufgehoben gewesen. Das Gericht hat für die Verhandlung drei weitere Termine angesetzt. Ein Urteil soll dann am 31. Juli fallen. (mvg)