Wolfsburg 

Kapitän mit Fahne: Das war's dann mit der Fahrt nach Wolfsburg

Die Wasserschutzpolizei Oldenburg hat einen Schiffsführer trockengelegt. Im wahrsten Sinne (Archivbild).
Die Wasserschutzpolizei Oldenburg hat einen Schiffsführer trockengelegt. Im wahrsten Sinne (Archivbild).
Foto: Marcel Kusch / dpa

Oldenburg/Wolfsburg. Erwischt! Die Wasserschutzpolizei Oldenburg hat einen Schiffsführer trockengelegt. Der 36-Jährige war am Mittwoch mit seinem Binnenschiff mit 36 Containern auf dem Weg von Wilhelmshaven in Richtung Wolfsburg.

Am frühen Morgen strandete das Schiff zunächst an einer Buhne, kam dank des auflaufenden Wassers laut Polizei nach einer knappen Stunde aber aus eigener Kraft wieder frei. Ein Nautiker erlaubte dem Schiffsführer, noch bis Brake weiterzufahren.

Wasserschutzpolizei Brake: Da ist doch Alkohol im Spiel

Den Wasserschutzpolizisten dort kam eine Alkoholfahne des Kapitäns entgegen. Laut Atemalkohol- und wohl auch Bluttest lagen die Polizisten richtig. Der Fahrer war betrunken.

Der 36-Jährige musste an Land ausnüchtern. Immerhin wurde bei dem Schiffsunfall niemand verletzt. Es gab auch keine Sachschäden, Schadstoffe flossen auch nicht aus.

Dennoch wird das zuständige Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt die Buhne auf Beschädigung überprüfen. Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache erfolgen durch die Wasserschutzpolizeistation Brake. (ck)