Wolfsburg 

VW: Managerin hat Angst um diesen Standort - Das ist der Grund

VW setzt auf Internationalität. Das Erstarken der AfD und Ausländerfeindlichkeit stoßen deshalb im Vorstand von Volkswagen auf Besorgnis. (Symbolfoto)
VW setzt auf Internationalität. Das Erstarken der AfD und Ausländerfeindlichkeit stoßen deshalb im Vorstand von Volkswagen auf Besorgnis. (Symbolfoto)
Foto: Hendrik Schmidt / dpa

Wolfsburg. Das Erstarken der AfD sorgt auch in der Führungsetage von Volkswagen für Sorgenfalten auf der Stirn. Hiltrud Werner, Vorständin für Recht bei VW, sagte jetzt dem Handelsblatt, dass Fremden- und Europafeindlichkeit auch für ihr Unternehmen zum Problem werden könnten. Im Blick hat sie dabei ein konkretes Werk.

Wahlerfolge der AfD sorgen für Probleme bei VW

Hintergrund sind die jüngsten Wahlerfolge der AfD und die Aussichten auf die Landtagswahlen in drei ostdeutschen Bundesländern im Herbst. „Leider machen Rechtspopulismus und Fremdenfeindlichkeit nicht automatisch am Werkstor Halt", sagte die in Thüringen aufgewachsene VW-Managerin dem Handelsblatt.

Starke AfD in Sachsen: Die Auswirkungen für das VW-Werk in Zwickau

Das Werk in Zwickau liegt in Sachsen und damit in einer Hochburg der AfD. Als Leitwerk für E-Mobilität sei dieser Standort aber darauf angewiesen, dass auch ausländische Spezialisten gerne dort arbeiten. „Ein Portugiese oder ein in den USA aufgewachsener Chinese sollte sich in Zwickau genauso wie in seiner Heimat wohlfühlen können“, sagte Werner besorgt. Das Geschäftsmodell von VW sei auf Internationalität ausgerichtet.

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VW-Managerin Hiltrud Werner: Sorgen im Osten ernst nehmen

Die Managerin sieht die Politiker etablierter Parteien in der Pflicht. Den Bürgern im Osten müsse besser zugehört und ihre Sorgen müssten ernst genommen werden, so Werner im Handelsblatt. (maf)