Wolfsburg 

Nach tödlichem Unglück: Schule aus Wolfsburg sucht Weg zurück zur Normalität

Das Waldpädagogikzentrum Hahnhorst. Hier kam es zu dem tödlichen Unglück.
Das Waldpädagogikzentrum Hahnhorst. Hier kam es zu dem tödlichen Unglück.
Foto: WPZ Hahnhorst April 018/Niedersächsische Landesforsten

Wolfsburg. Das Theodor-Heuss-Gymnasium in Wolfsburg versucht, zurück zur Normalität zu kommen. Irgendwie einen Alltag herzustellen. Genau eine Woche nach dem tragischen Tod eines zehnjährigen Schülers wird an der Schule wieder regulär unterrichtet.

"Dies begründet sich unter anderem auch darin, eine Orientierung im Tagesablauf zu haben und soll die Rückkehr in den Alltag unterstützen", erklärt Andreas Herbig, Sprecher der Niedersächsischen Landesschulbehörde. Selbstverständlich werde hier mit höchster Sensibilität vorgegangen.

Nach wie vor gebe es auch weiterhin Raum für Gespräche, so Herbig. So habe es am THG in Wolfsburg weitere Gesprächsrunden gegeben. Das schulpsychologische Angebot besteht weiterhin. Niemand soll hier allein gelassen werden.

Junge aus Wolfsburg stirbt bei Unglück

Der Fünftklässler war während einer Klassenfahrt beim Spielen im Waldpädagogikzentrum Hahnhorst bei Diepholz von einer Lore überrollt worden. Trotz sofortiger Wiederbelebungsversuche verstarb der Junge aus Wolfsburg noch an der Unglücksstelle.

Er wurde am Montag obduziert, wie die Staatsanwaltschaft Verden mitteilt. "Die daraus gewonnenen Erkenntnisse werden nunmehr in die Rekonstruktion des Unglücks einfließen", so Sprecherin Kristina Hillebrecht zu news38.de.

Inwiefern der tragische Vorfall juristische Konsequenzen für die Betreiber des Zentrums oder die Lehrer aus Wolfsburg hat, sei noch offen. Zuletzt hatte es geheißen, dass kein Anfangsverdacht vorliegt. (red)