Wolfsburg 

Klare Kante von VW: Jetzt mischt der Autobauer beim CSD mit

VW will in diesem Jahr beim CSD mitmischen. (Symbolfoto)
VW will in diesem Jahr beim CSD mitmischen. (Symbolfoto)
Foto: Andreas Arnold/dpa

Wolfsburg/Berlin. Volkswagen will sich klar für Vielfalt und gegen Diskriminierung positionieren. Deshalb will der Autobauer aus Wolfsburg heute beim Christoper Street Day (CSD) mitmischen.

VW mit eigenem Truck beim CSD in Berlin

130 Mitarbeiter von VW werden heute unter dem Motto „We Drive Diversity” mit einem Paradetruck zum CSD nach Berlin fahren, kündigt das Unternehmen an.

Der Wagen ist dekoriert mit einem großen Volkswagen Logo auf regenbogenfarbenem Grund.

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Man wolle so ein Zeichen gegen Diskriminierung setzen. „Wir stehen für Respekt, für Chancengleichheit, für Miteinander und für Gleichbehandlung der Menschen — ungeachtet ihrer sexuellen Orientierung, Herkunft, Hautfarbe oder ihres Geschlechts“, sagt Volkswagen Personalvorstand Gunnar Kilian.

Volkswagen gründet Netzwerk für Mitarbeiter

Bereits im März 2019 hat der Konzern ein Netzwerk für lesbische, schwule, bi-, trans- und intersexuelle sowie queere Mitarbeiter gegründet: das LGBT* and friends-Netzwerk „We Drive Proud“.

Die Teilnahme am CSD ist die erste große Aktion des Netzwerks. „Für das Netzwerk ‚We Drive Proud‘ war es wichtig, dass das Unternehmen Flagge zeigt“, sagt Elke Heitmüller, Leiterin des Diversity Managements bei Volkswagen.

„Wir wollen zeigen: Wir haben jetzt einen neuen ‚Drive‘ und es ist ganz viel machbar.“ (fno)