Wolfsburg 

Wolfsburg: Das Kleber-Phantom ist zurück – und wieder trifft es VW-Leasingfahrzeuge

In Wolfsburg wurde mittels Kleber bereits ein Millionenschaden angerichtet. Jetzt gibt es neue Attacken (Archivbild).
In Wolfsburg wurde mittels Kleber bereits ein Millionenschaden angerichtet. Jetzt gibt es neue Attacken (Archivbild).
Foto: Polizei Wolfsburg

Wolfsburg. Schon wieder hat es in Wolfsburg Kleber-Attacken auf Autos gegeben. Der Polizei wurden bis zum Sonntagmorgen zehn Fälle gemeldet, vor allem aus Westhagen. "Vermutlich liegt die Zahl der betroffenen Pkw aber noch höher", schreibt die Polizei Wolfsburg.

Wie üblich, waren wieder vor allem Leasingfahrzeuge von VW Ziel der Kleber-Attacken. Der Täter schlug demnach in der Nacht zum Samstag zu. Er bespritzte die Fahrzeuge in Wolfsburg mit Flüssigkleber. Das waren die bisher bekannten Tatorte:

  • Dresdener Ring
  • Dessauer Straße
  • Sachsenring

Wie hoch der Schaden ist, kann die Polizei Wolfsburg noch nicht sagen. Weil aber jeweils mehrere Fahrzeugteile beschmiert wurden, dürfte es wieder mal teuer werden. Die mysteriöse Klebstoff-Attacken haben schon einen Millionen-Schaden angerichtet.

Zeugen, die in der Nacht von Freitag auf Samstag etwas Auffälliges beobachtet hat, wird gebeten, sich bei der Polizei Wolfsburg zu melden (Telefonnummer: 05361/46460).

Ist der Täter ein VW-Hasser?

In den vergangenen zwei Jahren haben der oder die Täter in Wolfsburg um die 500 Fahrzeuge mit einer unbekannten klebrigen Substanz beschmiert. "Diese Substanz frisst sich durch den Lack eines Fahrzeugs durch und zerstört sogar die darunter befindliche Karosserie", so die Polizei.

Immer wieder trifft es Leasingfahrzeuge von VW. Daher besteht auch immer mal wieder der Verdacht, dass es sich beim Täter um einen Volkswagen-Hasser oder einen enttäuschten Ex-Mitarbeiter handeln könnte.

--------------------------

Mehr aus Wolfsburg:

--------------------------

Die Polizei Wolfsburg hat es aber nicht nur mit dem "Kleber-Phantom" zutun, auch eine Serie von Räderdiebstählen konnte bisher nicht aufgeklärt werden. (ck)