Wolfsburg 

Wolfsburg: Nach SEK-Einsatz und Schüssen in Westhagen – Mann stellt sich der Polizei

Bei dem SEK-Einsatz in Wolfsburg wurden zwei Hunde erschossen. Sein Besitzer hat sich jetzt freiwillig bei der Polizei gemeldet. (Archivbild)
Bei dem SEK-Einsatz in Wolfsburg wurden zwei Hunde erschossen. Sein Besitzer hat sich jetzt freiwillig bei der Polizei gemeldet. (Archivbild)
Foto: Boris Roessler/dpa

Wolfsburg. Der Druck war wohl zu hoch: Nach einem heftigen Beziehungsstreit inklusive SEK-Einsatz in Wolfsburg hat sich der Verdächtige der Polizei gestellt. „Der Mann hat sich am Sonntagnachmittag bei uns gemeldet“, sagte Polizeisprecher Sven-Marco Claus zu news38.de.

Polizei Wolfsburg vernimmt Tatverdächtigen

Der 28-Jährige aus Detmerode sei untersucht und vernommen worden. Der Arzt stellte weder eine Eigen- noch Fremdgefährdung fest, weshalb der Beschuldigte zunächst wieder gehen durfte – die Ermittlungen wegen Körperverletzung laufen jedoch weiter. Der Beschuldigte ist der Polizei bereits wegen diverser Gewaltdelikte bekannt.

+++ Wolfsburg: SEK-Einsatz nach Streit zwischen Paar – zwei Hunde erschossen +++

Nachbarn hatten die Polizei am frühen Sonntagmorgen nach Westhagen gerufen; im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Weimarer Straße war ein Streit eskaliert. Der 28-Jährige war betrunken und hatte offenbar Drogen genommen. Laut Polizei Wolfsburg verhielt er sich aggressiv und machte lebensbedrohliche Angaben.

Wolfsburg: SEK-Einsatz nach Streit zwischen Paar

Daher zogen sich die Polizisten zunächst zurück und nahmen die 28-jährige Partnerin des Mannes mit. Sie wurde leicht am Arm verletzt.

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Das nachalarmierte Spezialeinsatzkommando (SEK) konnte den Mann danach nicht mehr in der Wohnung finden – er war in der Zwischenzeit unbemerkt getürmt.

Einsatzkräfte erschießen Hunde in Westhagen

Seine beiden Hunde allerdings befanden sich noch in der Wohnung. Laut Polizei griffen die Mischlingshündin und der Schäferhund die Einsatzkräfte an, weshalb die SEK-Beamten beide Hunde mit mehreren Schüssen töteten.

Der 28-Jährige darf die mit seiner Lebenspartnerin gemeinsam genutzte Wohnung für zehn Tage nicht betreten. (ck)