Wolfsburg 

Brutale Attacke am Schloss Wolfsburg - Frau (67) wird regelrecht zusammengetreten

Das Schloss Wolfsburg. Hier in der Nähe kam es zu der Attacke.
Das Schloss Wolfsburg. Hier in der Nähe kam es zu der Attacke.
Foto: Stadt Wolfsburg

Wolfsburg. Es ist eine unfassbar brutale Tat – und erst Monate später kommt sie ans Licht. In Wolfsburg hat ein Unbekannter eine Rentnerin „regelrecht zusammengetreten“, schreibt die Polizei. Mit derartigen Formulierungen sind die Beamten meist zurückhaltend. Hier verdeutlichen sie aber, mit welcher Brutalität der Täter vorging.

Passiert ist alles bereits am Mittwoch, den 5. Juni 2019. Das Opfer, eine 67-jährige Frau, öffnete sich aber erst Monate später gegenüber einer Kontaktbeamtin in der Nordstadt und erstattete Anzeige bei der Polizei Wolfsburg.

Wolfsburg: Angriff im Skulpturenpark

Am besagten Tag war die Frau zwischen 13.30 Uhr und 14 Uhr zu Fuß auf der Schloßstraße unterwegs und bog dann nach rechts in den Skulpturenpark ab, um von einer Bank den Blick auf den Barockgarten zu genießen.

Plötzlich bemerkte die Wolfsburgerin einen ihr völlig fremden Mann. Als sie weitergehen wollte, habe der Unbekannte sie feige von hinten angegriffen und sie unvermittelt zu Boden gestoßen. Der Täter habe sofort vehement auf sein am Boden liegendes Opfer eingetreten und der 67-Jährigen erhebliche Kopfverletzungen zugefügt, so ein Beamter.

Opfer schwer verletzt und unter Schock

Nach der Tat habe die unter Schock stehende Rentnerin gerade noch den Weg nach Hause gefunden. Bei dem Angriff hatte sie erhebliche Prellungen, großflächige Hämatome am Kopf und auch blutende Platzwunden erlitten.

Das Opfer beschreibt den Angreifer als etwa 30 bis 40 Jahre alt. Er hatte ein volles Gesicht und dichte schwarze kurze Haare.

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Die Ermittler der Polizei Wolfsburg suchen dringend nach Zeugen! Sie bitten vor allem einen noch unbekannten Rollstuhlfahrer, sich telefonisch bei ihnen zu melden (Telefonnummer der Polizei Wolfsburg: 05361/46460). „Wir gehen davon aus, dass der Zeuge das Geschehen mitgekommen hat, da er sich zum Zeitpunkt der Tat in der Nähe , heißt es. (ck)