Wolfsburg 

Wolfsburg: Kind (1) ertrinkt im Teich – Anklage gegen Kita-Mitarbeiterinnen erhoben

Nach einem Unglück in Wolfsburg stirbt ein kleiner Junge – jetzt müssen sich vier Frauen wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht verantworten.  (Symbolbild)
Nach einem Unglück in Wolfsburg stirbt ein kleiner Junge – jetzt müssen sich vier Frauen wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht verantworten. (Symbolbild)
Foto: dpa

Wolfsburg. Anklage gegen vier Kita-Mitarbeiterinnen aus Wolfsburg! Die Staatsanwaltschaft Braunschweig wirft ihnen fahrlässige Tötung vor.

Bei zwei Angeschuldigten handelt es sich um Erzieherinnen, die beiden anderen Frauen arbeiteten als Sozialassistentin und Praktikantin. Die Frauen im Alter zwischen 37 und 57 Jahren sollen am 17. April ihre Aufsichtspflicht grob fahrlässig verletzt haben.

Kind stirbt in Wolfsburg – Anklage erhoben!

Damals hatten sie mit mehreren kleinen Krippenkindern den Spielplatz an der Spiebuschstraße in Nordsteimke besucht. Offensichtlich bemerkten sie erst zu spät, dass ein 16 Monate alter Junge davongelaufen war. Das Kind stürzte in ein Regenrückhaltebecken. >> Schrecklicher Unfall: Kind stürzt in Wasserbecken

Laut Anklage fanden die Kita-Mitarbeiterinnen den Kleinen dort erst nach frühestens 30 Minuten. Der Junge starb zwölf Tage später, seine Hirnschäden waren zu groß. >> Kind stirbt nach zwölf Tagen in Klinik

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Die Hauptverhandlung am Amtsgericht Wolfsburg ist für den 4. Februar 2020 geplant. Den Frauen drohen bis zu fünf Jahre Haft. Über die Anklageerhebung vom September berichtete zunächst die „Wolfsburger Allgemeine Zeitung“. (dpa/ck)