Wolfsburg 

Wolfsburg: Mann soll Ehefrau erstochen haben – musste Tochter (10) alles mit ansehen?

Dem Angeklagten (47) wird vorgeworfen, im Juni 2019 nach einem Trennungsstreit in Wolfsburg mit einem Küchenmesser auf seine Frau eingestochen zu haben.
Dem Angeklagten (47) wird vorgeworfen, im Juni 2019 nach einem Trennungsstreit in Wolfsburg mit einem Küchenmesser auf seine Frau eingestochen zu haben.
Foto: dpa/Hauke-Christian Dittrich

Wolfsburg/Braunschweig. Hat ein 47 Jahre alter Mann seine Ehefrau in Wolfsburg aus niedrigen Beweggründen ermordet? Und musste die 10-jährige Tochter alles mit ansehen?

Dieser Fall wird ab dem heutigen Donnerstag vor dem Landgericht in Braunschweig verhandelt. Der 47-Jährige aus Wolfsburg muss sich wegen Mordes aus niedrigen Beweggründen verantworten.

Wolfsburg: Mann soll Ehefrau erstochen haben

Laut Anklage soll er mit einem Küchenmesser auf seine Ehefrau eingestochen haben. Das Opfer starb zwei Tage nach der Tat im Juni im Krankenhaus.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wollte sich die Ehefrau wohl trennen. Das soll der Angeklagte nicht akzeptiert haben. Es zu nach erheblichem Alkoholkonsum zu dem Messerangriff gekommen.

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Musste die Tochter alles mit ansehen?

Die zehnjährige Tochter soll noch versucht haben, dazwischen zu gehen. Der Beschuldigte habe das Kind daraufhin aber an der Schulter gepackt und dem Mädchen mit der Faust auf die andere Schulter geschlagen.

Am ersten Prozesstag habe der Angeklagte ausführlich über seine gescheiterte Ehe und den Tat-Tag gesprochen. An die Messerstiche könne er sich aber nicht mehr erinnern. (abr mit dpa)